Eine einfache Sehhilfe im Alltag - App-Entwickler Jörg Balters berichtet über seine App „B-Assistents“
Shownotes
Gastgeber: Thomas Golka und Emanuel Stadler, Mitglieder der Fokusgruppe SiA Regie / Technik: Markus Georg, Berater im Projekt Sehen im Alter (SiA) Diesen Podcast organisiert der DBSV mit Förderung aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Hintergründe zum Partizipationsprojekt unter: [https://www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen]( https://www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen ) Aufnahmetermin: 09.07.2025, 16:00 Uhr Veröffentlichungstermin: 20.08.2025 Inhalt: Die App „B-Assistents“ verspricht eine einfache Sehhilfe im Alltag zu sein. Ist sie einfach zu bedienen? Oder noch davor: Ist sie leicht zu installieren? Und entsteht durch die Nutzung mehr selbstbestimmte Teilhabe? Alles Fragen für das Gespräch mit Jörg Balters. Der App-Entwickler berichtet über seinen ganz persönlichen Weg zum Code schreiben, über die Gründung des KI-Zentrum NRW als gemeinnützige GmbH sowie seine Mutter als Anregerin zur Beschäftigung mit dem Sehen im Alter und als Anstoß für die Entwicklung einer einfachen Sehhilfe speziell für ältere Menschen mit einer Seheinschränkung. Nach der Darstellung des Nicht-Technischen, des persönlichen Hintergrundes und der Motivation des Herstellers der App kreisen die weiteren Fragen um die Bereiche:
- Funktionen & Alltagstauglichkeit, Nutzerorientierung & Nutzereinbindung
- Vorteile der App: Unterschiede zu anderen Apps & Alleinstellungsmerkmale
- Datenschutz, Sicherheit & Zukunft
Funktionen & Alltagstauglichkeit Im alltäglichen Einsatz erkundet die App mit hoher Präzision, aber nicht ganz in Echtzeit das Umfeld und liest, wenn Text gefunden wird, den Text auch vor. Der wesentliche Punkt bei der Entwicklung war die Wahl und Kombination der richtigen KI-Modelle. Und dann die einfache Nutzbarkeit ohne hohe technische Schranken. Jeder Nutzer, jede Nutzerin kann seine Anmerkungen zum Projekt schicken, versichert Entwickler Balters.
Vorteile der App Balters erläutert dann die Vorteile der App gegenüber den Platzhirschen wie „Be-my-Eyes“, Lookout und „Seeing AI“ von Google, Microsoft, Apple und Co, z.B. die Unabhängigkeit von anderen Menschen sowie die Tiefe und die Breite der Erfassung: Man muss die Kamera nicht fokussieren. Natürlich auch der kurze Draht zu dem Entwickler ist ein echter Vorteil.
Datenschutz, Sicherheit & Zukunft Der in der App steckende Datenschutz schützt vor dem Missbrauch. Sie benötigt keine Anmeldung. Und - sobald die Ergebnisse der Analyse an den Nutzer geschickt sind, werden die ursprünglichen Daten, also das Foto, das hochgeladen wurde, gelöscht. Die Fotos werden nicht weitergenutzt oder gar verkauft. In der Zukunft sind zwei weitere Projekte geplant: Eine ebenso einfach nutzbare App zum reinen Vorlesen, die schon als Beta-Version vorliegt sowie eine besondere App zum ÖPNV in Düsseldorf, letztere entsteht in enger Abstimmung mit blinden und sehbehinderten Menschen in der Hauptstadt NRWs.
Hausmeisterei: 1.Zugang zu Jörg Balters kann man über die Website seiner gGmbH erhalten: [www.ki-zentrum.nrw]( www.ki-zentrum.nrw )oder ganz einfach über seine Emailadresse: [service@ki-zentrum.nrw](mailto: service@ki-zentrum.nrw)
- Das Geräuschrätsel wird aufgelöst, ein Schiffshorn. Das neue Rätsel hören und lösen, schreiben und gewinnen, der Thermobecher – im Sommer auch für kalte Getränke geeignet - wartet. Rätsellösungen bitte an [podcast@sehenimalter.org](mailto: podcast@sehenimalter.org) Unter der selben Anschrift erreichen auch Lob, Kritik und Themenvorschläge - oder was es sonst noch an Rückmeldungen gibt - die Redaktion. Und über jede persönliche Weiterempfehlung, jedes Abonnement und jedes Like für den Podcast, auch im Podcatcher Ihrer Wahl, freut sich das Podcast-Team ebenfalls ganz besonders. Vielen Dank fürs Zuhören!
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