Roben, Gesten und Blicke hörbar gemacht - Hinter den Kulissen der Live-Audiodeskription - mit Imke Baumann
Shownotes
Gastgeber: Thomas Golka und Emanuel Stadler, Mitglieder Fokusgruppe Sehen im Alter (SiA)
Regie / Technik: Markus Georg, Projekt Sehen im Alter (SiA) Diesen Podcast organisiert der DBSV mit Förderung aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Hintergründe zum Partizipationsprojekt unter: https://www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen
Rückkanal: podcast@sehenimalter.org
Aufnahmetermin: 07.07.2026, 15:00 Uhr Veröffentlichungstermin: 20.08.2026
Inhalt: Das Rascheln der Roben ist zu hören, die Farbe, ihren Glanz nicht zu sehen, wenn man als Mensch mit Sehbehinderung im Theater sitzt. Der Arie kann man lauschen, die ausladenden Gesten der Sopranistin bleiben unzugänglich. Dem Knallen der Türen und den flotten Dialogen bei einer typischen Komödie kann man folgen, die fragenden Blicke gehen ins Leere. Es sei denn, man sitzt in einer Veranstaltung mit Live-Audiodeskription, in der Roben, Gesten und Blicke hörbar gemacht werden. Genau das leistet Imke Baumann, der heutige Gast.
Im Anschluss an das Intro beschreibt die Audiodeskriptorin Baumann das Besondere an der Live-Audiodeskription, erklärt ihre Präferenzen bei der Frage Live oder Konserve und beschreibt, wo die Gelder für diese Leistung bei Theater und Oper herkommen. Sie zeigt auf, wie sie sich mit Drehbuch, Video und auch Requisitenliste konkret vorbereitet und was aus ihrer Sicht die besonderen persönlichen Voraussetzungen sind, die ein Live-Sprecher oder eine Live-Sprecherin mitbringen muss. Und sie erklärt, wie sie mit den eigenen und den Fehlern anderer umgeht.
Wenn Baumann eine Szene hörbar macht, hat sie Prioritäten, worauf sie ihren Blick richtet und damit das Ohr der Zuhörenden lenkt. Um das alles leisten zu können, muss sie „das Stück vorher inhalieren“ und während der Aufführung „mit den Stück mitatmen“. Denn nur eine gute Vorbereitung und „empathisches Verstehen von Stück und Schauspielern“ sichern die gewünschte Qualität und verhindert das „Übersprechen“.
Zum Schluss drückt Host Emanuel Stadler neben seinem Dank für das spannende Gespräch auch seine Hochachtung für die akribische Vorbereitung sowie seine Bewunderung für die handwerkliche und künstlerische Leistung bei der Umsetzung einer Hör-Beschreibung im Theater aus. Ihn, und sicher nicht nur ihn, regte der Austausch zu einem zukünftigen Theaterbesuch mit Audiodeskription an.
Hausmeisterei: Nachschlag zu unserem heutigen Gespräch: Für Berlinerinnen und Berlinbesucher zum Audio-Spielplan: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/ Die Deutsche Oper Berlin bietet ausgewählte Produktionen mit Live-Audiodeskription, Tastführung, audiodeskriptive Einführung vorab und auf Anfrage sogar „Dog sitting” für Führhunde. https://deutscheoperberlin.de/de_DE/audiodeskription-in-der-deutschen-oper#audiodeskription-allgemein Auf https://theateruebersetzen.de/ gibt es ine Liste zum Stöbern quer durch die Republik. Gute Bespiele gibt es auch unter https://theateruebersetzen.de/theater-barrierefreiheit/barrierefreiheit/einfuehrung-1#artikel-best-practice https://theateruebersetzen.de/theater-barrierefreiheit/audiodeskription/kontakte-best-practice-links
Für Nordrhein-Westfalen bietet der BSVW Spielplan eine Übersicht. https://www.bsvw.org/theater.html Fachspezifische Anbieter: Agenturen für barrierefreie Events wie HörMal Audiodeskription veröffentlichen eigene Veranstaltungskalender für ganz Deutschland. https://www.hoermal-audio.org/ Das AMD Netz hat eine Übersicht zu Veranstaltungen aus dem Bereich Kultur und Sportunter: https://www.amd-netz.de/veranstaltungen
Unter Kennen Sie den schon! stellen das Podcast-Team Ihnen heute den Podcast „offSight“ des DBSV vor, der von sich selbst sagt, er bringt junge blinde und sehbehinderte Menschen up to date. Die Episode aus dem Juli 2026 hat auch ein kulturelles Thema. Sie berichtet über die Musikwoche. Hören Sie mal rein bei: https://offsight.podigee.io/
Im Juli 2026 knatterte ein Segel im Wind und dazu ächzte das Drehen an der Winch, an der Handseilwinde zum Aufziehen eines Segels, den Hörerinnen und Hörern im Ohr.
Lösungen zum neuen Rätsel, das sich dieses Mal nicht ganz so sportlich gibt, sondern eher kulturell, gehen an podcast@sehenimalter.org
und dann - mit etwas Glück – wandert ein weiterer der begehrten Thermobecher zum Gewinner oder zur Gewinnerin.
Unter der Anschrift podcast@sehenimalter.org erreichen die Redaktion auch Lob, Kritik und Themenvorschläge. Über jede persönliche Weiterempfehlung, jedes Abonnement und jede positive Bewertung für den Podcast freut sich die Redaktion ebenfalls ganz besonders. Und vielen Dank fürs Zuhören!
Transkript anzeigen
00:00:02:
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zur Episode neunundzwanzig von Übers Ohr, dem Podcast zum Sehen im Alter.
00:00:20: Das rascheln der Roben können wir hören die Farbe ihren Glanz nicht sehen wenn wir im Theater sitzen.
00:00:30: Die Aria können wir hör'n Wir können den Musik lauschen Den ausladenen Gesten der Sopranisten können wir nicht sehen.
00:00:42: Die sind uns zugänglich!
00:00:44: Und das Knallen der Türen und die flotten Dialoge einer ganz typischen Komödie erreichen unser Ohr, die fragenden Blicke gehen für uns ins Leere Es sei denn Wir sitzen in einer Veranstaltung mit Live-Audiodeskriptionen In der roben Gestenbicke hörbar gemacht werden.
00:01:05: Genau das leistet Imke Baumann, unser heutiger Gast.
00:01:09: Liebe Frau Baumann herzlich willkommen bei Übers Ohr!
00:01:14: Bin ich in Berlin für Sie Hörbar?
00:01:17: Wir sind hervorragend Hörber Herr Golker.
00:01:19: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:21: Okay und ebenfalls Hörba sollte für uns sein.
00:01:26: Emanuel Stadler im größten Bundesland der Republik in NRW weiter westlich von uns.
00:01:31: Emanuel bin ich bei dir hörbar?
00:01:33: bist du für uns hörbar?
00:01:35: Ja, alles super.
00:01:37: Guten Tag zusammen!
00:01:42: Und ich bin hoffentlich auch gut hörbar.
00:01:46: Das müsste dann unser Produzent Markus klären.
00:01:49: doch so lange der nicht eingreift und die Sendung nicht stoppt scheint alles in Ordnung.
00:01:55: übrigens mein Name ist Golker Thomas Golker.
00:01:59: Ich habe trotz dieser Bondestenvorstellung keine Doppelummer als Dienstnummer, sondern bin zusammen mit Emmanuel Gastgeber in diesem Podcast und wie er Mitglied der Fokusgruppe sehen im Alter.
00:02:15: Liebe Frau Baumann Sie können sich jetzt in unserer Fahrstuhlvorstellung innerhalb von rund neunzig Sekunden selbst vorstellen und dabei den Hörerinnen und Hörern das von sich erzählen was Sie da wichtig halten, was die Hörerinnen und Hörern von Ihnen wissen sollten um ein Verständnis zu bekommen vom weiteren Verlauf des Gesprächs.
00:02:37: Vielleicht können sie dabei auch erklären wie man zudem doch eher besonderen Beruf der Audiodeskripturen kommt.
00:02:45: Ihre Zeit startet jetzt bitte schön.
00:02:50: Ja, danke schön.
00:02:52: Mein Name ist Imke Baumann und ich leite in Berlin den sogenannten Berliner Spielplan Audiodeskriptionen.
00:02:58: Das ist ein Projekt was über mehrere Bühnen und Genres hinweg aktuell haben wir zehn bis elf Bühne im Programm In Berlin Audiodiskription Einrichtet etabliert Und auch noch eine Menge Zeug drum herum macht Community Arbeit Werbung Workshops Schulungen verschiedenste Dinge.
00:03:19: Vor allem sind wir aber mit der Audiodeskription beschäftigt.
00:03:24: Ich selber habe einen tatsächlich Theater-Hintergrund und zwar hab ich nach meinem Studium zwölf Jahre lang am Theater gearbeitet, eigentlich in allem was nicht direkt auf der Bühne steht also alles drum rum davor dahinter dann letztlich auch als Dramaturgin und Regisseurin und das hängt mir immer noch sehr nach beziehungsweise letztlich wieder zum Theater zurückgekommen, mithilfe der Audiodeskription.
00:03:55: Audiodiskription ist seit Jahr acht ungefähr meine Leidenschaft.
00:04:03: Damals ging das hier in Berlin an Museen los.
00:04:08: Das war vorher noch nicht unbedingt sehr akut im Theater aber auch nicht, also im Theater schon gar nicht.
00:04:15: Und das erste, was ich damals gemacht habe war tatsächlich eine große Ausstellung in der berlinischen Galerie Wien Berlin.
00:04:21: Da hab' ich das für mich total entdeckt, das Thema und habe mit großer Lust- und Leidenschaft bildende Kunst beschrieben.
00:04:28: So jetzt bin ich aber eigentlich selber vom Theater von daher warum nicht darstellende Kunst?
00:04:33: Das hat aber dennoch ein bisschen gedauert bis wir nun zu diesem Punkt gekommen sind.
00:04:37: seit ab zwei tausend siebzehn ging es in die Vorbereitung für das Projekt Berliner Spielplan und den gibt es jetzt seit zwei tausend neunzehn.
00:04:47: Und hier wird also ich schreibe auch selber, ich reche auch selber aber vor allem leite und organisiere Ich und versuche auch immer wieder Geld dafür aufzutreiben und ja auch die Politik davon zu überzeugen dass wir's mit einer wichtigen Sache zu tun haben.
00:05:07: Um zu erfahren, wo unsere Gäste gedanklich sich immer so momentan aufhalten stellen wir am Anfang eine Einstiegsfrage und das machen wir auch heute so.
00:05:17: Was hat sie in letzter Zeit im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit also der Organisationen wie wir jetzt gelernt haben und das Audio-Diskrepierens?
00:05:28: Und unserem Thema nämlich dem Sehen im Alter besonders beschäftigt?
00:05:35: Ja, also Audiodeskription hilft dazu Zugänglichkeit für alle Altersgruppen herzustellen.
00:05:45: Für Theater.
00:05:47: Also sozusagen Theater auch sichtbar zu machen.
00:05:51: Abgesehen davon ist Sehbehinderung ja eine Behinderung die vermehrt oder mehr im Alter in älteren Jahrgängen auftritt Und von daher hat mich in letzter Zeit sehr stark beschäftigt, wie ich ältere Jahrgänge auch für Theater noch mal interessieren kann.
00:06:15: Weil natürlich nicht nur Seebehinderung da ist sondern vielleicht auch noch weitere Barrieren und man wird auch sagen wir mal... Ich möchte sagen man wird nicht risikofreudiger im Alter Sondern vielleicht sogar eher vorsichtiger.
00:06:29: Ja, es ist manchmal schwierig diese Barrieren zu überwinden.
00:06:33: oder wir beschäftigen uns gerade angelegentlich damit wie wir das attraktiv und auch so einfacher und servicerechter machen können.
00:06:41: Damit noch mehr Leute dieses wunderbare Angebot nutzen und damit auch im Alter via Audiodeskriptionen im Theater etwas sehen können.
00:06:53: Ja toll!
00:06:54: Ja, und jetzt startet Emanuel.
00:06:56: So steht es jedenfalls in unserem Entwurf für die Sendung mit dem ersten Themenblock.
00:07:01: Emanuel Max-Lusting?
00:07:02: Ja gerne natürlich.
00:07:06: Zum Einstieg erstmal so grundsätzliche Fragen und die startet natürlich damit was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an einer Live-Audiodeskription?
00:07:21: Very simple sehr einfach Antwort sie ist live!
00:07:25: Also wir kennen Audiodeskriptionen natürlich ganz stark aus allen, ich sage mal, ganz abfällig Konservenformaten.
00:07:35: Sie haben Filme und Fernsehen und das sind alles Dinge, die werden wunderbare Audiodiskriptionen vorproduziert.
00:07:47: Das wird produziert im Studio und dann wird es geschnitten.
00:07:50: Und genau in die Lücken, die da sind, in den Formaten eingepasst so.
00:07:55: Im Theater.
00:07:56: das Theater ist live.
00:07:57: Es gibt jede Aufführung nur genau einmal nämlich in dem Moment wo sie spielt und dann nie wieder.
00:08:04: und dementsprechend und genau diesem einen Moment treffen Die Darstellerinnen auf der Bühne komplett einmalig zusammen und liefern ein Gesamtkunstwerk.
00:08:17: Und die Audiodeskriptoren ist ebenso live, sie geht auf dieses in diesem Moment passierende Kunstwerk ein muss sich da einfügen egal was passiert auf der Bühne?
00:08:33: Was wir nicht hoffen wollen im ersten Reihe eine Zuschauer in einen Kreislauf mein Kreislaufproblem hat und nach einem Arzt gefragt wird, dann ist das sofort Teil der Audiodeskription.
00:08:43: Dazu wird die Audiodiskriptor in dem Moment auch etwas sagen.
00:08:47: sie wird... Sie wird das beschreiben da ist gerade ein Unfall.
00:08:50: aber was natürlich im Theater total häufig passiert ist dass Dinge ein bisschen anders sind als man es schon einmal probt hat.
00:08:59: Das ist
00:09:02: natürlich dann die Kunst.
00:09:09: Hier erwähnten selbst, dass Sie selbst Audiodeskriptionen machen oder zumindest gemacht haben.
00:09:17: Haben sie auch mal für Filme Audiodiskriptione gemacht?
00:09:21: Also auch Konsarde gemacht?
00:09:23: Ja ja ich habe auch durchaus schon Konsarden gemacht und das ist auch völlig okay.
00:09:30: Was haben Sie lieber was haben Sie liebe?
00:09:34: Ich persönlich bin deutlich beim Live sprechen Weil ich bin sehr gerne Teil eines solchen Gesamtkunstwerks, was in dem Moment erst passiert.
00:09:44: Ich freue mich auch über Improvisationen die dann gefordert ist von mir weil nämlich doch irgendwas anders ist.
00:09:53: Das macht mir eigentlich total Spaß und ich habe auch immer das... Was mir auch Spaß macht ist dass ich die Leute natürlich in einer bestimmten Weise auch sehr live und echt abholen kann.
00:10:02: Weil wenn sie etwas live sprechen dann sind sie noch in anderer, also Sie sind Teil dieses Gesamten da und Sie sind auch noch viel anders, also noch anders intensiver beim Geschehen.
00:10:18: Also was heißt, Sie sind ein bisschen stärker gefärbt als das sagen wir mal bei der Audio-Deskription zum Beispiel Fernsehen
00:10:28: normal
00:10:29: üblich und vielleicht auch gewünscht ist.
00:10:31: im Theater ist es ein bisschen mehr Gewünsch dass man sozusagen die Leute durch den eigenen Ton mitnimmt, in das Ereignis reinzieht.
00:10:43: Das kann man natürlich ganz gut... Also wir sind genauso wie alle anderen Deskriptoren mit dem Stoff und dem Stück der Inszenierung mit den vielen Gesten- und raschelnden Kleidern usw.
00:10:56: total zutiefst vertraut.
00:10:57: also wir wissen ganz genau was da passiert.
00:10:59: Wir haben es auch gescriptet aber dennoch Die Temperatur von Vorstellungen kann doch arg wechseln.
00:11:06: Also das kann schon sehr unterschiedlich sein und da kann man natürlich, wenn man es live macht, unheimlich gut reingehen mit?
00:11:14: Gibt es eigentlich bestimmte Formate und auch Formen der Darstellenden Kunst in denen sie besonders häufig eingesetzt werden oder geht das quer bett also natürlich im Theater vielleicht auch ich weiß nicht Waren oder Chymödien gleichermaßen?
00:11:34: Oder Ballett oder Oper.
00:11:37: Oder gibt es bestimmte Formen, die sich besonders gut für Audiodeskriptionen eignen?
00:11:41: Oder gehen Sie danach?
00:11:43: Beliebtheit oder voraussichtlichem Zuschauerinteresse?
00:11:50: Alle diese Punkte spielen eine Rolle.
00:11:52: Zunächst mal, wir schließen nichts aus.
00:11:59: Der Berliner Spielplan hat einen sagen wir mal eine Gruppe von so zehn bis fünfzehn AutorInnen und RedakteurInnen ungefähr, die da irgendwie kontinuierlich was tätigen hier in Berlin.
00:12:12: Und wir sind tatsächlich über alle Genres vertreten, die es hier so gibt.
00:12:17: also zum Teil machen die Autoren natürlich auch noch etwas außerhalb des Spielplans.
00:12:23: In jedem Fall ist davon Also wir haben Schauspiel, Opa Kinder und Jugend ist dabei.
00:12:29: Es ist aber auch Show es ist Musical es ist Ballett demnächst vielleicht sogar noch Konzert.
00:12:37: also es ist wirklich eigentlich eigentlich Akrobatik.
00:12:40: so Sachen ist eigentlich überhaupt nichts ausgeschlossen.
00:12:43: Und natürlich hat das Dark damit zu tun was hier jetzt ausgewählt wird.
00:12:49: oder sagen wir's so Wir haben gesagt es gibt schon zwar einige Hauptkriterien Also es gibt Dinge, die sind mehr oder weniger für Audiodeskription geeignet.
00:13:00: Das hat aber weniger mit den Genre zu tun sondern eher mit der Machart des einzelnen Werks.
00:13:08: und dann ist der andere Punkt die Beliebtheit beim Publikum spielt natürlich eine Rolle denn auch wir wollen Zuschauer begeistern und also eher nicht leere Reihen haben.
00:13:18: das ist im Theater ja noch viel auffälliger.
00:13:22: Das ist ein anderer Aspekt von live.
00:13:24: wenn keiner kommt Wissen Sie es sofort?
00:13:28: Beim Fernsehen weiß man das nicht.
00:13:29: Das wird alles produziert, ist da und wird genutzt oder auch nicht.
00:13:35: Also was Publikum vielleicht sehen will spielt eine Rolle und ansonsten ist unser Prinzip beim Spielplan.
00:13:42: Deshalb heißt er auch so wirklich Spielplan,
00:13:45: d.h.,
00:13:46: dass ist irgendwie ein Repertoire-Gedanke.
00:13:49: also es gibt für verschiedene Menschen verschiedene Dinge da soll jeder nach Möglichkeit was finden.
00:13:58: und ein kleines bisschen versuchen wir auch immer den diese berliner bühnenlandschaft die ist halt ziemlich aus ufrand.
00:14:06: also es gibt eine menge theater unterschiedlichster provenienz und wir versuchen ja wir versuchen ein bisschen das zu repräsentieren.
00:14:15: das gelingt jetzt nicht total das geht auch gar nicht aber wir bemühen uns auf jeden fall genau darum.
00:14:24: Die nächste Frage bezieht sich auf die Frage der Finanzierung.
00:14:27: Beim Film ist es ja so, dass Filme nur gefördert werden wenn sie dann auch eine Audiodeskription anbieten also auf diese Art und Weise konditional mit der Förderung verbunden sind.
00:14:45: läuft das bei Ihnen auch ähnlich?
00:14:47: oder Sie erwähnten, dass Sie ein Verein haben.
00:14:52: wie finanzieren Sie sich?
00:14:54: Ja, schön wär's.
00:14:56: Nein im Theater ist das nicht so also da gibt es keine.
00:15:02: eine Förderungsbedingung in dem Sinne könnte man einführen hat aber auch andere Schwierigkeiten als beim Film muss man sagen nein Also das ist ganz anders.
00:15:13: wir sind erstmal ein ganz unabhängiges Projekt.
00:15:17: Das hat sich irgendwann begründet bzw.
00:15:22: ist entwickelt worden von mir in einem Verein tatsächlich und es ist auch jetzt bei einem Teil des Vereins untergebracht, also das ist der Träger.
00:15:36: Inzwischen nachdem wir angefangen haben mit ganz normaler Projektförderung wie das so ist, also etwas was auf Grundlage eines Antrags gewährt wurde, in dem Fall bei der Lotto-Stiftung Berlin haben wir dann über verschiedene Etappen inzwischen erreichen können, dass wir tatsächlich in einer bestimmten Weise einen Teil oder mindestens teilweise zu einem Teil des Kulturhaushalts in Berlin geworden sind.
00:16:05: Also das Abgeordnetenhaus hat irgendwann tatsächlich entschieden ja wir brauchen hier mindestens mal eine gute Basisförderung damit es dieses Projekt weiter gibt.
00:16:16: und da ist noch ein weitere zwei Stiftungen sind noch jetzt aktuell dazu beantragt worden, um dann auch wirklich gut arbeiten zu können.
00:16:25: Weil das eine ist schonmal wunderbar, Basis wunderbar und um dann also ein gutes Standbein so.
00:16:33: und jetzt brauchen wir aber noch einen Spielbein weil sonst spielt nix.
00:16:40: Das ist immer wieder ein interessanter Auftrag Eine Herausforderung Ein Kampf immer wieder sich Gedanken zu machen wie kommt denn jetzt mal das Geld her dafür?
00:16:50: Tatsächlich eben so eine Art Grundlage wie beim Film gibt es wirklich nicht im Theater.
00:16:55: Das ist ja auch völlig anders, also die Produktionsweise ist total anders und die gesamte Hofstellung von so einem Haus.
00:17:02: Aber allein dass das ein Haus ist, ist schon mal ein riesiges
00:17:06: Unterschied.
00:17:08: Ja vielen Dank fürs Erste!
00:17:10: Und dann übergebe ich mal an Thomas.
00:17:14: Der folgende Abschnitt dreht sich um Themen Vorbereitung Handwerktechnik So habe ich es mal betitelt.
00:17:23: Als erstes würde ich gerne wissen, wie bereiten Sie sich auf eine Audio Description vor und welche Informationen brauchen sie als zum Beispiel Strehbuch, Regieanweisung?
00:17:35: Wie funktioniert das?
00:17:36: Brauchen wir im Vorfeld viele Infos?
00:17:40: Ja, tatsache ohne Infos geht ist nicht
00:17:43: so gut.
00:17:44: man kann letztlich immer nur beschreiben was man versteht.
00:17:48: Das ist natürlich nicht jetzt völlig anders als was, was man von Film und Fernsehen kennt.
00:17:54: Also wir benötigen um eine Deskription die wir ja wirklich schreiben.
00:17:58: also das ist wirklich ein Text, also ne echte Übersetzung.
00:18:04: Benötigen wir als, benötigend wie ein ordentliches Video mit verschiedenen, es gibt verschiedene Aspekte, was besonders wichtig für uns ist, was wir da sehen können müssen.
00:18:16: Am besten haben wir eine totale und ein Close-up, das ist am allerbesten.
00:18:20: Dann benötigen wir tatsächlich das Regiebuch und wir benötigten noch verschiedene Listen von Dingen die auf der Bühne sind also eine Requisite Liste zum Beispiel und sehr sehr wichtig ist auch eine Kostümliste mit Fotos wo man also das Kostüme am besten am Schauspieler abgebildet sieht.
00:18:43: Und wenn wir im Musiktheater unterwegs sind, dann benötigen wir noch viel mehr Dinge.
00:18:47: Da benötigten wir auch nach dem Klavierauszug zum Beispiel das Libretto die Übertitel, die Orchesterbesetzung also was einfach daran liegt dass hier noch genrebedingt noch ganz andere Aspekte eben dazukommen, die wir auch noch berücksichtigen müssen beim Schreiben so und Dauert das?
00:19:10: Also wenn wir das alles bekommen haben, also man muss es natürlich irgendwie vom Theater bekommen.
00:19:14: Also hier ist sofort auch ein Aspekt von Organisation, Ansprache, Kommunikation steckt hier irgendwie drin.
00:19:24: Wir brauchen jemanden den wir da fragen können nach dem Ding und diese Person muss dann im Haus wiederum Personen fragen um alle diese Dinge zu bekommen.
00:19:32: Das ist ein Vorgang der sofort ein paar Kreise zieht könnte man sagen.
00:19:40: Wenn wir das alles haben, dann setzen wir uns hin und schreiben.
00:19:45: Also wir studieren einfach das Video mithilfe des Regie-Buchs, gucken in die Requisitenliste.
00:19:51: was ist das dafür entgegenstand?
00:19:53: Aha!
00:19:53: Das ist wahrscheinlich das und das hier gar nicht gut zu erkennen auf dem Video, da wird schon stimmen.
00:19:59: In der Form hangeln wir uns da weiter.
00:20:02: Hier ist noch ein Unterschied übrigens beim Filmbereich.
00:20:07: Beim Theater haben wir vorher ein bisschen Platz, bevor es losgeht.
00:20:12: Weshalb wir da die Chance haben noch eine Einführung zu machen vorher?
00:20:16: Das ist auch ganz notwendig weil Bühnenbilder sind oft relativ abstrakt und relativ kompliziert.
00:20:23: Da muss man mehr dazu sagen... Und beim Film gibt es den Platz gar nicht.
00:20:28: Also da geht sofort los, ne?
00:20:30: Sie sind sofort im Abspann.
00:20:32: Da wird der Titel, dann kommen schon Darstellernamen und sie sehen auch bereits die ersten Bilder... ...und sie haben da einfach das Problem dass sie ganz schnell noch ein paar Informationen schnell unterbringen müssen.
00:20:41: Dann haben sie zwischendurch immer nur die Chance irgendwas zu sagen also darüber wie jemand aussieht zum Beispiel So wir haben es in Theater ein bisschen besser Wir haben vorher Platz und können sagen okay wir machen noch eine Viertelstunde
00:20:52: Vorher
00:20:53: eine Einführung Und in der wird das alles beschrieben.
00:20:56: Das Böhnbild, kurz was zum Inhalt die Kostüme vielleicht auch noch die Darsteller mindestens im Gruben und vielleicht ein paar Spezialitäten zur Inszenierung.
00:21:09: Also so etwas wie ganz viel Video oder so.
00:21:14: Also das ist eine Vorbereitung.
00:21:16: Es ist deutlich mehr als ich dachte... Ich dachte sie haben einen Reckl am Heftchen Können sozusagen sich am Klassiker langkangeln und wissen dann, was da gespielt wird.
00:21:28: Meine nächste Frage geht in die Richtung welche Fähigkeiten und Techniken als Person braucht man aus ihrer Sicht um eine professionelle gute gelingende Audiodescription live über die Rampe zu bringen?
00:21:46: zu schreiben und zu sprechen, meinen Sie?
00:21:48: Oder
00:21:50: beides.
00:21:52: Also für das Schreiben müssen sie erst mal schreiben können.
00:21:56: Sie müssen formulieren können uns am besten farbig also nicht so... Das ist einfach schöner anzuhören wenn man ein bisschen bildreich ist aber natürlich im Rahmen von dem was Audio-Diskriptiv erlaubt ist.
00:22:11: Also schreiben können möglichst klott und flüssig wäre nicht schlecht.
00:22:15: Dann müssen sie sehr genau hingucken können.
00:22:18: Sie müssen genau sein, sie müssen eine gute Beobachtungsgabe haben.
00:22:22: Im Theater müssen sie auch ein bisschen mehr noch tun dafür um Vorgänge zu verstehen.
00:22:30: das ist nicht immer offensichtlich was hier an dieser oder jener Stelle gemeint ist.
00:22:34: Also manchmal ist es das, aber manchmal ist das auch nicht.
00:22:37: Da hat man die Frage worum geht's hier jetzt?
00:22:39: Was spielen die da eigentlich?
00:22:41: Dann muss man Dinge öfter mal angucken und da wäre natürlich günstig wenn man ein kleines bisschen Ahnung von Theater hat.
00:22:47: also man sollte nicht völlig unbedarf da rein marschieren dann wird man wahrscheinlich Probleme haben das zu verstehen.
00:22:57: Das sind denke ich da die wichtigsten Sachen und beim Sprechen kommt ist genau das.
00:23:05: Also ich habe das eben schon angedeutet, also zum einen muss man Spaß haben am improvisieren und man muss da auch darauf gefasst sein dass mal irgendwas außer der Reihe.
00:23:14: Man muss immer ein Auge echt auf der Bühne haben weil da kann irgendetwas ganz anderes passieren.
00:23:20: Das muss einem auch ein bisschen liegen.
00:23:23: wenn man eigentlich dazu neigt sich am Text festhalten zu wollen komplett dann geht es nicht, das wird nichts.
00:23:29: Da muss man ein bisschen Spaß dran haben.
00:23:32: Denke eben auch, dass wir bei der Live Audiodeskription im Theater diese Chance haben Sachen ein bisschen zu färben und Emotionen in maßvoller Weise natürlich hier auch reinzubringen.
00:23:44: Ein sehr schönes Beispiel ist immer wenn es um Akrobatik geht oder um solche Sachen die ja wo so Spannung geht da kann man einiges machen indem man die Leute wirklich Ja, mitnimmt in so einen Vorgang von, wow jetzt dreifacher Salto und er macht es noch einmal und sicher gelandet.
00:24:06: Er steht!
00:24:08: Er steht, er verbeugt sich, er präsentiert sich, kraftvolle Leistung.
00:24:13: Also in der Art kann man Leute ganz gut mitnehmen.
00:24:18: das ist ja der Vorgangs.
00:24:19: wenn sie selber, wenn Sie sehend so ein Ding da sitzen oder so ein Eck betrachten, dann haben sie ja auch dieses Gefühl im Magen.
00:24:28: Also jetzt, da stürzt der ab!
00:24:31: Das ist ja das mit Akrobatik spielt so und man versucht wenn man es... Ja also wir versuchen schon in unserem Tuner ein bisschen dieses Bauchgefühl einzuholen in der Art wie wir das beschreiben.
00:24:48: Wir hatten im Podcast der im Januar lief zur zu Hörfilm, hatten wir darüber gesprochen wie objektiv das sein muss.
00:24:58: Das haben Sie jetzt gerade auch noch mal beschrieben.
00:24:59: also geht es darum objektif zu beschreiben ohne dass Geschehen sozusagen das Stück die Szene zu interpretieren oder überzuinterpretieren?
00:25:10: Oder steckt eigentlich, wenn ich Ihnen so zuhöre doch immer ein Stück Baumann in jeder Produktion, die wir da hören?
00:25:18: Ja, wenn es jetzt die Baumann ist, dies macht.
00:25:21: Aber es könnte auch jemand anders sein und
00:25:23: da steckt
00:25:25: ein
00:25:26: Stück von dem Film.
00:25:28: Autor.
00:25:28: Es steckt immer ein Stück vom Schreiber drin.
00:25:31: Das ist übrigens aber bei... ja das ist eigentlich bei allen Deskriptionen so.
00:25:36: Ich glaube im Theater ist es vielleicht noch am deutlichsten.
00:25:39: wie gesagt die spezielle Färbung beim Sprechen der spezielle Humor, der vielleicht auch rüber kommt von jemandem.
00:25:45: Das hört man dann schon.
00:25:47: Man hört, dass Werder spricht.
00:25:48: Wer das da heute macht?
00:25:50: Das finden die Leute aber im Allgemeinen auch ganz gut.
00:25:52: Ansonsten ist selbstverständlich der Auftrag, dass wir ein Objektiv beschreiben und nicht überinterpretieren und am konkreten Vorgang bleiben.
00:26:07: immer ein weites Feld, weil auf der anderen Seite sind sie als Person immer auch selektiv.
00:26:12: Es gibt Dinge die Sie besonders wahrnehmen und es gibt andere, die Sie nicht so doll wahrnehmen.
00:26:18: was aber unter anderem?
00:26:20: also?
00:26:20: wir versuchen diesen Problem zu begegnen indem wir bei uns immer im Dreierteam texten.
00:26:27: Also ist nie nur eine alleine der das macht sondern da kommt noch eine Redaktion dazu nämlich eine sowohl sehende redaktion als auch eine blinde redaktionen.
00:26:37: Die sehende Redaktion sagt dann vielleicht du hör mal das sehe ich hier aber anders.
00:26:42: Ich glaube, dass hast du falsch verstanden oder wenn man hier fehlt was?
00:26:45: Das ist aber total wichtig weil dann und dann passiert noch das und das da bin ich sonst nicht vorbereitet oder sowas.
00:26:51: ne ja die blende redaktion sacht Du das musst du mir nicht sagen das habe ich selber schon verstanden.
00:27:00: Oder auch, was du da jetzt mir gerade erzählt hast habe ich überhaupt nicht verstanden.
00:27:04: Das Bild hat sich mir nicht hergestellt oder ich kapier gar nicht worum es hier geht.
00:27:08: das musst du irgendwie anders formulieren.
00:27:11: Oder auch dieses oder jenes Wort kenne ich nicht.
00:27:13: Was ist das denn?
00:27:16: Also da gibt's sozusagen Korrektive von zwei Seiten.
00:27:20: Wie wichtig ist eigentlich das Zusammenspiel mit Technik, Regie und Veranstalter vor Ort?
00:27:25: Passiert da deutlich mehr hinter den Quillissen als man so als Publikum, wenn man jetzt darin sitzt.
00:27:32: Ja, unbedingt!
00:27:34: Also wie gesagt Theater ja sowieso an dem einen Abend live und wieder bringlich genauso und nie wieder.
00:27:43: Und das ist ja nur durch das Zusammenwirken von sehr vielen Menschen hinter der Bühne überhaupt möglich.
00:27:48: Manchmal kommen die ja beim Applaus dann auch auf die Bühnen und dann sieht man erst mal, was für meisten von Menschen da hinten noch tätig waren.
00:27:56: Das ist manchmal schwer wegen beeindruckend.
00:27:58: Vorne hat man irgendwie fünf Hanseln und hinten sind dann noch dreißig andere, die auch noch etwas getan haben.
00:28:04: Das is so!
00:28:05: Für uns das eigentlich auch so weil wir müssen natürlich... Wie gesagt es geht bei der Materialbeschaffung schon los.
00:28:12: Wir müssen sofort in Kontakt treten mit Menschen in dem Haus, die uns unterstützen dabei dass wir das machen können überhaupt vorbereiten können und dazu gehört dann natürlich auch alles was das Publikum angeht.
00:28:27: Wann findet das statt?
00:28:29: Wann ist unsere Generalprobe, die wir als Vorbereitung vorher aufmachen?
00:28:33: Wer muss da involviert werden vom Haus Und was müssen die Leute tun?
00:28:38: Was müssen sie wissen?
00:28:39: Gibt es vorher vielleicht eine Tastführung?
00:28:41: schon noch ein ganz anderer Vorgang, der auch noch dazukommt.
00:28:45: Wo sitzen wir in dem Haus um bestimmte Bedingungen überhaupt zu erfüllen?
00:28:51: Und wie viel kosten denn bitte die Karten?
00:28:53: und an welcher Stelle im Zuschauerraum sind die Leute platziert?
00:28:57: gibt es da bestimmte Stellen oder kann man sich frei entscheiden wo man sich hinsetzen will?
00:29:03: gibt's Ermäßigungen gibt's auch vielleicht noch andere Service Angebote im Haus?
00:29:11: Was weiß ich, gibt es vielleicht ein Taskmodell vom Haus zum Beispiel oder gibt's einen Abhol-Service von der U-Bahn oder von irgendeinem anderen Punkt?
00:29:20: Okay.
00:29:20: Das ist ja sehr umfassend.
00:29:21: Freitung!
00:29:25: Da hängt einiges dran.
00:29:29: Der letzte Punkt geht so ein bisschen um Fehler und Fehlerkultur.
00:29:34: Sie haben jetzt schon erzählt sie brauchen nun endlich viele Informationen im Vorfeld.
00:29:39: Meine Frage ist so eine doppelte Frage.
00:29:41: Einmal, wie gehen Sie mit fehlenden und unvollständigen Vorabinformationen um?
00:29:45: Also sie sind einfach nicht informiert worden.
00:29:47: Und Wie gehen Sie auch mit eigenen Fehlern um?
00:29:50: also uns passiert es ja auch wir sind nicht ganz live bei uns.
00:29:53: darf man dann sagen stopp.
00:29:54: und ich möchte noch mal sagen Aber das geht ja im Theater nicht und korrigieren sich da sofort oder lassen sie Um dem Eindruck des Gesamtgrundswerks sozusagen rechnung zu tragen Dann den Fehler einfach stehen?
00:30:09: Das kommt auf die Situation an.
00:30:15: Es kommt darauf an, wie groß der Fehler jetzt ist.
00:30:18: Was total typisch für eine Live-Audiodeskription ist, weil man muss ja trotzdem immer gucken, dass man irgendwie in Lücken rein spricht und nichts Wichtiges überspricht.
00:30:28: Weder Text noch Musik, sonst was.
00:30:33: Man muss gelegenlich mal etwas vorliefern, nennen wir das.
00:30:36: Vorher beschreiben, was gleich passieren wird weil wir an der entsprechenden Stelle nicht die nötige Lücke den nötigen Platz haben.
00:30:45: Und dann ist natürlich relativ vorprogrammiert, dass das manchmal nicht so ganz stimmt und es deshalb relativ häufig, dass auch in einer Live-Audiodeskription sowas gesagt wird wie zum Beispiel jetzt macht er das?
00:30:59: Also man hat es schon beschrieben und dann kam es aber die ganze Zeit nicht Und manchmal hört man auch den schönen Satz, nein heute nicht.
00:31:12: Das freut übrigens die Zuhörer immer ganz besonders.
00:31:16: also weil sie wissen dann sofort ist es wirklich live.
00:31:21: das wird auch gar nicht als Fehler In dem Sinne verstanden, interpretiert habe ich jedenfalls bislang noch nicht erlebt.
00:31:29: Dass mir irgendjemand hinterher gesagt hat also Sie haben ja da ein Mist erzählt das war ja ganz anders sie waren immer zu früh.
00:31:37: Na gut auf der anderen Seite erhält ja der Zuschauer auch eine mehr Information.
00:31:42: nämlich der der normalerweise nur guckt der kriegt gar nicht mit dass da was anderes geplant war.
00:31:48: In dem Moment wo sie das Eier sozusagen vorankündigen, es findet nicht statt hat man ja sozusagen ein Zugewinnen.
00:31:55: Also man hat einfach mehr Infos als der danebensitzende.
00:31:59: Ich kenne es vom Fußball ich bin beim Fußball Live Audio Deskription bei Hertha und da habe ich auch manchmal so Vorteile durch meinen Hörern weil ich Infos habe.
00:32:10: die anderen die nehmen wir im Stadion sitzen ganz schade.
00:32:13: Ja das ist natürlich in Theater genau dasselbe.
00:32:17: Also es ist in anderer Weise vorbereitet, als wenn Sie bei Hertha die Live-Audio-Diskription hören.
00:32:22: Weil der ist ja wirklich ... Der ist nicht in dem Sinne gescriptet.
00:32:26: Kann er nicht, nein!
00:32:28: Das
00:32:30: wäre verdächtig
00:32:31: da.
00:32:33: Nee, der weiß natürlich gut über die Sache Bescheid.
00:32:35: Ich kenne ihn übrigens.
00:32:38: In diesem Block wollte ich gerne Frau Baumann unsere Hörer... Ihre Situation bringen mit den besonderen Herausforderungen, die bei so einer Live-Audiodeskription im Theater eines Theaterstücks an einem Abend bestehen und in Verbindung mit der Frage worauf es bei ihnen besonders ankommt.
00:33:05: Also ich stelle mir jetzt vor sie sitzen irgendwo in einer Kabine im Theater.
00:33:13: Das ist unterschiedlich.
00:33:16: Also ich kann, wenn am liebsten sitzen wir in einer sogenannten Regieloge.
00:33:20: das ist eine Loge die im hinteren Bereich an der Rückseite.
00:33:24: im Allgemeinen ist so ein Ding mit Glas davor wo eigentlich irgendwann vielleicht mal die Regie saß vor hundert Jahren.
00:33:31: Inzwischen ist da meistens ganz viel Technik drin.
00:33:34: also aber die Regielosche hat den Vorteil dass sie haben das Glas vor sich.
00:33:42: Was heißt jetzt in Discrete abgeschirmt gegenüber anderen Zuschauer, die ja die Diskription nicht hören.
00:33:49: Da können aber andererseits gleichzeitig direkt auf die Bühne gucken und bekommen den Bühnenton in diese Kabine über einen Lautsprecher oder vielleicht auch Kopfhörer wie Marken.
00:33:59: Also das ist dann immer ein gut verkabelt.
00:34:02: Die andere Variante es gibt keine Regie-Losche weil alles schon belegt Und dann sitzen wir in irgendeinem Raum und machen das mithilfe eines Monitors.
00:34:13: Also was heißt, wir sehen die Aufführung live auf einem Fernseher?
00:34:19: Und wie muss ich mir das dann vorstellen?
00:34:21: Sie haben dann ihr Skript vor sich
00:34:25: und
00:34:25: verfolgen dann das Geschehen auf der Bühne, auf dem Monitor.
00:34:30: Richtig!
00:34:31: Das klingt bei eigentlich.
00:34:32: bei hundert Prozent der Sprecherinnen ist es auf einem Laptop
00:34:36: Der vermute ich mal heute.
00:34:40: Wenn Sie dann sozusagen loslegen, was sind die Ausschlüssepunkte?
00:34:48: Worauf achten sie denn besonders, wenn Sie mit Ihrem schon vorformulierten Text starten?
00:35:00: Was ist für sich selbst das Staatssignal sozusagen?
00:35:06: Meistens im Theater, aber auch nicht immer.
00:35:08: Aber meistens ist... Ich kenne ja das Stück vorher von daher weiß ich das natürlich.
00:35:12: Wie ist es?
00:35:13: Also im Allgemeinen ist das Startsignal im Theater immer der Saal wird dunkel eigentlich meistens weil danach wird nämlich die Hühne hell oder irgendwas geht da vorne los und man will ja nicht dass das Licht was man vorne hat durch Licht was von hinten kommt gestört wird.
00:35:28: also von daher der Saar wird dunke kann man eigentlich quasi als Standard sich überall reinschreiben So und dann, ja.
00:35:34: Dann kommt's drauf an!
00:35:35: Naja ich hab... Der Text ist da, mein Text ist eingefügt.
00:35:41: Ich weiß was passiert in welcher Stelle?
00:35:43: Ich weiß vielleicht auch noch andere Queues Also Markierungen wo irgendwas besonderes passiert.
00:35:49: Was weiß ich An der Stelle fängt jetzt die Drehbühne an im Urzeigersinn zu drehen oder irgendetwas anderes.
00:35:56: Hier kommt ein Stück Kulisse von oben runter oder Der Vorhand geht zu, was auch immer ne oder es wird besonders hell auf der Bühne, oder Max kommt von links mit einem großen Blumenstrauß.
00:36:10: Also dann ich achte oft das was da passiert habe ich aber ja auch in meinem Skript stehen inklusive von dem was Max dann vielleicht sagt.
00:36:22: Mit dieser Fokussierung und dem Skript gelingt es ihnen auch zu verhindern, dass sie mit ihren Beschreibungen in Dialoge hineingeraten oder dass es Überlappungen gibt.
00:36:38: Oder gibt's da noch andere Tricks sozusagen, mit denen man das vermeiden kann?
00:36:43: Na ja, zum einen man kennt das Stück wirklich gut weil man hat es wirklich durchstudiert.
00:36:48: um sowas gut zu beschreiben müssen sie das richtig inhalieren.
00:36:53: Sonst ist das nicht gut.
00:36:54: was daraus kommt am Ende bei.
00:36:56: Sie schreiben alles zu schreiben, sie schreiben etwas hin dann merken sie nee das stimmt jetzt nicht, dann merkt ihr es ist viel zu lang.
00:37:02: da merken sich es passt gar nicht rein.
00:37:04: Es muss noch knapper werden aber es muss andererseits vielleicht langweilig.
00:37:07: hier haben wir noch ein Bild.
00:37:08: also das ist so ein Dauerüberarbeitungsvorgang der dauert ein paar Schichten Und dann irgendwann steht dieser Text.
00:37:17: Was wollten Sie jetzt noch wissen?
00:37:18: Sorry!
00:37:21: Nein, ob es noch bestandere Tricks gibt die Überlappung und dass sie einsprechen in Dialoge.
00:37:28: Genau deshalb habe ich so angesetzt.
00:37:29: also der eine Punkt ist sie wisst sie kennen das Stück sehr genau dadurch.
00:37:34: Sie haben außerdem natürlich auch eine Live-Ansehvorstellung gehabt, mindestens eine und eine Generalprobe wo sie das einmal testen mit Prüfern im Publikum.
00:37:43: Und auch schon mal testen können ob sie überall rein passen.
00:37:46: so.
00:37:47: aber ansonsten ist ehrlich gesagt die allerbeste Vorsetzung dass sie sehr empathisch mit dem Stück und den Darstellern mitatmen.
00:37:54: also Sie müssen sich da schon ein bisschen hineinbegeben, weil dann merken sie schon im Vorfeld, na der ist heute aber besonders schnell drauf oder hier macht er eine neue Kunstpause.
00:38:09: So wenn was natürlich gelegen passiert ist dass es mal eine Unbesetzung gibt das man in anderer Darsteller an dieser oder jener Stelle ist oder überhaupt in der Oper wird sehr oft die Besetzung Das ist üblich, dass da immer wieder neue Sänger auftauchen.
00:38:26: Da müssen sie natürlich noch mal neu gucken und sich da auch neu reinbegeben weil so ganz dasselbe machen macht eigentlich keiner.
00:38:35: also es ist immer ein bisschen Anders dann doch, wenn jemand anders da ist.
00:38:39: So, reingehen konzentrieren mit Atmen auch wie gesagt das einen Bühnenauge haben und merken ach der setzt gar nicht an.
00:38:47: zu dem Text den ich jetzt hier erwarte.
00:38:49: was hat er denn?
00:38:50: Oh!
00:38:50: Er hat ein Problem keine Ahnung Klass-Requisit funktioniert nicht.
00:38:55: ne Das muss sich erstes schön wenn ich so gut da drin bin dass ich werke.
00:39:00: der Darsteller reagiert jetzt gerade nicht so wie ich möchte.
00:39:04: Da denke, dass er das tun sollte an der Stelle weil er gerade mit einem anderen Problem beschäftigt ist.
00:39:08: So was gibt es?
00:39:09: ja!
00:39:11: Wenn Sie das richtig errezelt haben und das stimmt dann können sie das natürlich sofort wieder beschreiben.
00:39:18: Dann finden die Leute auch
00:39:21: schön.
00:39:21: Schön um an das andere Ende der Leitung sozusagen zu gehen nämlich derjenigen, die auf die Audiodeskription angewiesen sind.
00:39:34: Die bekommen den Ton über ein normales Audio-Gerät.
00:39:36: oder sind das Geräte, die auch inzwischen technisch auf Transparent schalten können so dass sie sowohl die Audio-Diskription mitbekommen als auch dem Dialog?
00:39:51: Ja, das ist einen ehrlich gesagt immer noch nicht so richtig gut gelöstes Problem.
00:39:56: es gibt verschiedene Geräte im Umlauf und das Thema Kopfhörer ist etwas, wo sich die Geister einfach auch scheiden und streiten möchte ich sagen.
00:40:05: Also wir nehmen ganz was Schlichtes.
00:40:08: nämlich Wir haben eine sogenannte Museumsführungsanlage.
00:40:13: Die ist mobil Und sie hat am einen Ende ein Sender an den in irgendeiner Form Ein Sprecher Mikrofon angeschlossen.
00:40:24: Aber wir machen das ein bisschen schöner, weil wir haben Western-Mikrofone und wir haben auch eine Mischblut dazwischen für bestimmte Sachen.
00:40:30: Okay?
00:40:31: Aber im Grunde ist es ein Sender der sendet diesen Sprecherton auf Empfänger die irgendwo im Saal verteilt sind.
00:40:39: Das geht per Funk!
00:40:41: Die Empfängern sind so ein kleiner Kasten.
00:40:45: Und sie haben einen Kopfhörer dran.
00:40:48: Wir nehmen immer einen Ohr Kopfhörer, weil In dem einen Uhr ist der Kommentar und das andere ist bitte auf
00:40:58: der Bühne.
00:40:58: Okay, kann man so lösen?
00:41:01: Es gibt aber auch Leute die bevorzugen abgeschleustene Kopfhörer.
00:41:06: Aber ich finde das nicht gut.
00:41:07: Ich denke mal muss ein Uhr wirklich frei haben.
00:41:11: Es gibt wiederum andere, die nehmen in ihr gibts auch.
00:41:17: Das ist auch ein kleines bisschen.
00:41:19: hier spielt das Genre.
00:41:20: Auch noch wieder eine Rolle, weil wenn sie in einer Musikveranstaltung sind dann möchten Sie möglichst wenig Störung haben
00:41:27: von
00:41:29: anderen Zuschauern und Zuhörern die sich stark auf die Musik konzentrieren möchten.
00:41:35: also da versucht man immer irgendwas zu machen dass das möglichst wenig irgendwie nach außen dringt.
00:41:41: das kleine Gewiss war was ja natürlich im Ohr ist irgendwo Weil.
00:41:47: das kann dann doch zur Frage ruführen.
00:41:52: Meine nächste Frage bezieht sich jetzt auf die besondere individuelle Herausforderung an eine Audiodeskripturin, wie andere Live-Übersetzungen oder live Dolmetscher wie Gebärden Dolmitscher zum Beispiel Erfordert ja auch diese Tätigkeit von Ihnen eine enorme Konzentration, einen enormen Fokus.
00:42:23: Und wenn man sich jetzt vorstellt wie lang so ein Theater Stück im Normalfall dauert sind wir schnell bei anderthalb zwei Stunden auch manchmal vielleicht sogar länger.
00:42:35: Wie
00:42:35: schaffen Sie das da fokussiert zu bleiben oder wechseln sie sich dann doch ab
00:42:41: in
00:42:41: Längeren Fällen?
00:42:43: oder haben Sie bestimmte Tricks, mit denen sie da auch wirklich bei der Sache bleiben und nicht auslassen?
00:42:48: Denn wir wissen alle das irgendwie nach einer halben bis dreiviertel Stunde.
00:42:53: Man anfängt nicht mehr ganz die Konzentrationsleistung bringen zu können, die man am Anfang vielleicht hatte.
00:43:03: Ja, also gut.
00:43:03: Ich meine es ist natürlich sicher sinnvoll wenn man erstmal fit hinkommt.
00:43:07: Okay klar.
00:43:10: Den reichen
00:43:10: versorgt
00:43:11: sag ich mal und mit einem Versuch versehen und so was weil das braucht man zwischendurch.
00:43:15: wahrscheinlich muss man mal ein Schluck trinken ja?
00:43:18: Es ist nicht schlecht wenn zwischndurch eine Pause ist.
00:43:20: dass findet die Deskription natürlich auch gut kommt darauf an.
00:43:23: manchmal ist das so manchmal nicht.
00:43:26: ansonsten muss ich mal sagen also ich habe da selten so'n...also ich persönlich Ich habe da selten so ein Problem, weil ich mich einfach von der Vorstellung tragen lasse und weil ich die ja dann doch gerne selber auch weiterhin gucke.
00:43:38: Und bin dann eigentlich gespannt oder ich hab vielleicht auch Lieblingsstellen, bestimmt habe ich die oder so.
00:43:44: Denk an wie macht das denn heute?
00:43:46: Also es ist... guter Zugucker dann auch in dem Moment natürlich ein Profizugucker, weil ich weiß ja ganz genau was da eigentlich gleich ist und so.
00:43:55: Und dann freue ich mich wenn es auch gelingt oder wenn ich auch Sammel mal stellen gut hinkriege, von denen ich weiß die sind hier schwierig, ihr wird knapp!
00:44:04: So das ist ein Punkt.
00:44:06: aber es ist wahr dass natürlich eine zwei Stunden Aufführung durchaus sehr herausfordernd sein kann je nachdem auch wie viel man zu sprechen hat und wie stark also wie schwierig sie ist.
00:44:18: Und Dinge, die sehr schnell sind, wo man Mühe hat, die Lücken zu finden oder zu nutzen.
00:44:23: Die sind einfach schwierig.
00:44:25: Was auch schwierig ist, sind Stücke, die so sind, dass man eigentlich durchsprechen muss fast.
00:44:31: Es gibt manchmal Sachen, die sind sehr pandemimisch und mit wenig Text.
00:44:36: Da hat man im Grunde überhaupt keine Pause.
00:44:40: Das kann herausfordernd sein.
00:44:42: Ansonsten haben wir Bei Jean ist auch Unterschiede noch.
00:44:46: Also die Oper zum Beispiel machen wir eigentlich immer mit zwei Sprechern, weil einer.
00:44:52: also das kann man unterschiedlich aufteilen.
00:44:54: es gibt Aufteilungen meiner Frauen zum Beispiel in dem Fall.
00:44:58: Also bei der Oper genau das muss ich dann vielleicht noch erwähnen.
00:45:00: In der Oper haben wir nicht nur den Audiokommentar so was passiert auf der Bühne sondern wir haben andererseits auch noch das Libretto was schlicht damit zu tun hat, dass die sehende Zuschauer es ja auch sehen.
00:45:11: Die haben oben ein Display und da steht das Libretto.
00:45:14: im Allgemeinen wird's dort auch übersetzt weil oft ja die Opern italienisch oder sonst sind und da oben steht dann die deutsche Übersetzung.
00:45:23: Da haben sich inzwischen alle Zuschauer total dran gewöhnt.
00:45:26: Das finden alle sehr gut.
00:45:28: da das ja auch einfach mal im sichtbaren Bereich ist, muss das bei uns genauso vorkommen.
00:45:33: Also wir können gar nicht anders.
00:45:34: Deshalb sprechen wir die Übertitel was ja das Libretto ist und dafür brauchen wir dann insgesamt doch zwei Sprecher um Dinge ein bisschen unterscheiden zu können.
00:45:46: also wir haben einen macht den Kommentar einer macht das Libretto oder es ist noch etwas anders geteilt noch ein bisschen mit Stimmen Und hier gibt es dann auch gleich einen Unterschied.
00:45:56: Da haben sie noch eine Schwierigkeit, die beiden müssen sich nämlich auch noch gut verstehen.
00:46:00: Sie müssen aufeinander eingespielt sein damit sie sich nicht gegenseitig irgendwie reingurken.
00:46:07: und dann ist das auch im Allgemeinen so dass Liberetto ein kleines bisschen spielerischer weil das ist ja der Figurentext in der Opa wohin gegen den Audio-Kommentar vielleicht ein kleises bisschen sachlicher ist, weil das was da passiert und das soll von dem Also ich würde fast sagen bei der Opa ist das sachlicher als zum Beispiel im Schauspielbereich.
00:46:32: Ja, schön!
00:46:33: Ganz herzlichen Dank.
00:46:34: erstmal und jetzt wenn wir uns mit Thomas der Zukunft zuhören.
00:46:42: Der letzte Block hat Stichworte mit dem Buchstaben Z nicht nur Zukunft sondern auch Zielgruppe und Zugewinnen.
00:46:52: Was passiert eigentlich?
00:46:54: Oder wie passen Sie Beschreibung an, wenn sie unterschiedliche Bedürfnisse bedienen müssen?
00:47:02: Also ich habe noch eine Restsee-Fähigkeit und ich sage jetzt mal mein Nachbarer ist schwarz blind.
00:47:10: Gibt es da Anpassungen oder ziehen Sie einfach einen bestimmten Standard durch?
00:47:16: Das können wir uns im Grunde nicht machen denn... Wir können ja nicht für jeden einzeln eine Description machen.
00:47:22: Also ich meine, das gibt es ja auch so genannte Flüsterdick-Deskriptionen aber das ist dann eins zu eins.
00:47:28: da sitzt einer neben einem.
00:47:30: Das ist dann wahrscheinlich jemand der den auch sehr gut kennt oder mindestens stark darauf eingestellt ist.
00:47:35: Da könnte man sowas machen.
00:47:37: Ansonsten versuchen wir uns insgesamt eben unterstützt durch unsere Redaktionen die ja noch mal nach kontrollieren und eben gerade die blinde Redaktion, die dann auch noch mal ganz klar darauf orientiert ist.
00:47:49: Ist das für alle verständlich?
00:47:53: Habe ich jetzt bedacht dass jemand der was weiß ich also zum Beispiel Geburtsblind ist diesen oder jenen Sachverhalt überhaupt nicht kennen kann?
00:48:01: so weil so ein bisschen ist natürlich der bis Grundprinzip, dass man sich am schwächsten Glied im Hinblick auf die Seeerfahrung sage ich mal orientiert.
00:48:13: Also wirklich sehr kritisch hinterfragt, ist das für alle verständlich?
00:48:17: Oder auch so Modewörter oder Spezialausdrucke für Kostümteile sind typische Streitpunkte über die wir uns da immer stark auseinandersetzen.
00:48:32: Ansonsten ist natürlich jeder Zuschauer selber sowieso verantwortlich und auch Vergnügen sag ich mal ein bisschen, ne?
00:48:41: Also denke ich schon.
00:48:42: Das heißt es kann auch jemand der sagt nee das ist mir jetzt hier zu viel.
00:48:46: Es war zwischendurch dass den Kopfhörer absetzen ist ja niemand gezwungen.
00:48:50: also wenn er mal will das brauche ich jetzt doch alles nicht is mehr ne?
00:48:53: Das ist es nicht.
00:48:54: Ja dann passiert selten passiert aber auch mal.
00:48:58: Wie würden Sie denn aus Ihrem Erleben den Zugewinnen beispielsweise einer Theaterführung für blinde und sehbehinderte Menschen mit Live-Audioskipzonen im Vergleich zu einer Vorstellung ohne Audiodeskription bewerten.
00:49:13: Anders gefragt, warum sollte ich in jedem Fall die beschriebene Theateraufführung besuchen?
00:49:23: Weil Sie sich dann danach mit Ihrer sehenden Begleitung oder wem auch immer auf Augenhöhe unterhalten können über das was da zu sehen war.
00:49:31: Vielleicht haben sie sogar mehr erfahren als die, also ich sage mal bei uns setzen Sie noch viel mehr in der ersten Reihe.
00:49:39: Also, weil das ist einfach so.
00:49:42: Wir beschreiben aus einem Wissen heraus über diese Aufführung einen sehr großen Wissen, wie gesagt wenn wir noch Informationen da fragen wir auch nach.
00:49:50: Da haben wir dann noch Nachfragen an das Team oder wen auch immer.
00:49:53: Also quasi inzwischen würde ich auch nochmal mit dem Regieassistenten, ne?
00:49:57: Habe ich das hier richtig verstanden?
00:49:59: was auch immer warum habt ihr das denn so gemacht?
00:50:01: also da ist eine Menge Hintergrundwissen eingeflossen und das merkt man auch an dem was wir da reden.
00:50:08: Da kriegt man sehr viel mehr mit.
00:50:11: Grundwege ist es aber natürlich so, wie überhaupt bei Diskretion.
00:50:14: sie ... Die soll sich ja in die Lage versetzen der Handlung vernünftig folgen zu können und zwar besser als wenn Sie sie nicht hätten.
00:50:24: Und das ist erstmal die Grundaufgabe und die versuchen wir natürlich zu erfüllen.
00:50:27: also... Sie wissen dann Max kommt mit dem Blumenstrauß rein.
00:50:31: Sie hören ihn nicht nur reden denn er drin ist sondern sie wissen er wedelt auch noch mit Rosen.
00:50:44: Es gibt einen großen Punkt, der beim Theater sehr wichtig ist und den ich hier im Berlin auch erlebe.
00:50:52: Also es gibt einen starken sozialen Aspekt.
00:50:56: also das Theater hat den natürlich weil die Zuschauer sind ja live sie kommen nur zu diesem Anlass so zusammen Und die haben miteinander ja auch noch ein soziales Erlebnis.
00:51:09: Das ist etwas, was wir... das ist etwas anderes als wenn sie zu Hause vor ihrem Fernseher sitzen.
00:51:14: da können Sie auch den Film sehen aber es ist halt sonst keiner da unter eben nur der Ehepaar oder was weiß ich.
00:51:20: also irgendwie ist das nicht so interessant und nicht so erlebungsreich?
00:51:24: Sie haben nicht so viel Kontakt mit anderen.
00:51:27: Da muss ich mal sagen habe ich hier auch ganz deutlich immer das Gefühl wenn so Gruppen und soziale Erlebnisse, die sind auch ein großer Teil des Vergnügens gerade für Blinde-und Segelhinderte.
00:51:40: Wir
00:51:40: haben zum Beispiel gerade
00:51:42: im Sommer veranstalten wir eine Musical-Fahrt.
00:51:45: Wir habe einen Musical im TV am Kanzleramt im Programm nämlich Cabaret Und da haben wir ein bisschen Busschattel und ein bisschen Imbiss vorher und noch ein kleines Gespräch also ein bisschen Programm noch.
00:51:58: Aber vor allem ist das so eine Gruppen Veranstaltung.
00:52:02: Also das wurde so annunziert und das ist sehr, sehr gut nachgefragt.
00:52:12: Der Sachlage also hier wir sehen oder hören Kabarren in Audiodeskriptionen ändert das gar nichts.
00:52:18: aber offensichtlich kommt noch was dazu was irgendwie attraktiv ist.
00:52:23: Das ist einfach die Erfahrung die wir jetzt machen.
00:52:27: So ein Kontakt mit anderen Und das ist halt bei einem Live-Erlebnis einfach mal besser möglich.
00:52:33: Letzter Blick in die Zukunft, heutzutage geht ja nichts ohne KI.
00:52:39: welchen technischen Entwicklungen ich sage mal jetzt vielleicht KI, vielleicht auch Übertragungstechnik und so weiter werden die Live Audiodeskriptionen in Zukunft verändern oder unterstützen?
00:52:51: Was meinen Sie?
00:52:53: Also KI ist für mich aktuell noch sehr schwer einschätzbar.
00:53:00: Es gibt bereits KI-Anwendung in der Audiodeskription im Bereich Serien und so, das ist aber bislang noch nicht besonders gut.
00:53:11: Das kann man auch wirklich feststellen dass das einfach Blödsinn ist was da dann raus kommt.
00:53:18: Dennoch weiß ich diesen Dingen weiter herum knabbern werden, weil das natürlich kostengünstiger ist.
00:53:29: Im Deskriptionsbereich in der Branche, sag ich mal wird aktuell vor diesem Moment sehr gezittert was man ja kann verstehen.
00:53:41: also Sprecher ja auch dasselbe und dann heißt es aber immer Ja Aber bei live können sie eigentlich nicht an uns heran.
00:53:51: bisschen stimmt das, weil diese ganzen Momente oder die wir jetzt hier in dem Gespräch hatten, wo irgendwas unvorhergesehen ist passiert.
00:53:59: Das ist normal schwer... Also da bis dass jemand eine KI wirklich sauber einordnen kann, ich glaube das dauert noch ein bisschen.
00:54:10: Das denke ich bei Übertragungstechnik kann sowieso alles Mögliche passieren.
00:54:16: also unter anderem werden demnächst glaube ich Frequenzen abgeschaltet.
00:54:19: Das wird dann nochmal ein Problem.
00:54:22: Andererseits es gibt dann Übertragung per Internet, also ich denke mal das ist jetzt relativ unspannend.
00:54:29: Es gab eine Zeit lang noch die Frage ob Brillen in irgendeiner Form vielleicht zum Einsatz kommen könnten?
00:54:35: Also dass man sozusagen nicht mehr mit einem Empfänger im Ohr da irgendwie sitzt sondern dass diese Brille aufhatte aber auch gleichzeitig irgendeine Art von Lauts Verstärker ja haben muss wenn sie denn sprechen soll.
00:54:52: Aber das ist im Grunde relativ humwinum, auf was für eine Art von Gerät der Live-Sprecher nun seinen Signal sendet.
00:55:01: Also vielleicht ist es ein bisschen verlässlicher?
00:55:02: Das kann sein.
00:55:05: Okay jetzt haben wir ganz viel über Berlin gesprochen.
00:55:08: und haben sie noch Tipps?
00:55:10: weil wir sind ja Deutschland weit zu hören und wir haben auch den Anspruch deutschlandweit zu erreichen.
00:55:16: gibt's auch Tipps außerhalb von berlin und könnten Sie nochmal Ein, zwei Sätze dazu sagen.
00:55:22: Aber bis damals gibt?
00:55:24: Ja aber natürlich!
00:55:26: Also ich würde sogar sagen Berlin war eher ein bisschen hinten nach.
00:55:29: also was jetzt diese ganzen... Ich mein es hat jetzt in letzter Zeit aber auch nochmal total zugelegt mit Audiodeskription live.
00:55:36: Also können Sie eigentlich überall in der ganzen Republik irgendwie erleben klassische Zentren schon immer Leipzig dann im Ruhrgebet da Musiktheater im Revier aber auch Münchner Kammerspiele zum Beispiel ist wirklich einiges los, Augsburg.
00:55:52: Ich glaube Stuttgart ist dabei inzwischen Hamburg, Bremen.
00:55:55: also ich glaub da kann man jede große deutsche Stadt inzwischen schon ins Boot nehmen.
00:56:02: Der Unterschied bei Berlin ist vielleicht nur das aber das hat jetzt mit der Deskription nichts zu tun.
00:56:08: Wir haben hier einen Haufen Theater.
00:56:10: Das ist so Berlin typisch viele verschiedene.
00:56:15: deshalb uns hier als quasi Zentralorganisation, die das alles irgendwie versucht zu bestücken und bedienen.
00:56:22: Das ist so ein Unterschied.
00:56:24: Aber das ist ein allgemeines Ding.
00:56:29: Ja aber wenn Sie da was suchen wollen bin ich ganz sicher dass sie an verschiedenen Ecken und Enden Dinge finden werden ohne jetzt sehr lange Suche zu müssen So, aber übrigens hat mich sehr überrascht die besagte Musical-Fahrt im August.
00:56:49: Die ersten Leute, die sich da angemeldet haben waren Aleph aus Hamburg.
00:56:55: Da habe
00:56:55: ich gedacht Mensch habt ihr in Hamburg kein Musical?
00:56:57: Das ist mir neu!
00:56:58: Ich dachte ja auch da eine Menge... Aber mit Hamburg zum Beispiel gibt es das automatisiert von Stage und das ist vielleicht Ah, okay.
00:57:09: Wir machen es jetzt nun mal live hier und nicht automatisiert.
00:57:14: Vielleicht hat man das noch den Unterschied über ich weiß es nicht oder eben wie gesagt der soziale Aspekt den wir ja schon anwickelt haben?
00:57:21: Ja gut zum Schluss wird Emanuel der Meister der Knoten jeder weiß er dem letzten Podcast gehört hat übers Legeln.
00:57:31: Der wird jetzt den Sack zu binden.
00:57:33: bitte schön Emanuel.
00:57:35: Ja liebe Frau Baumann Ganz, ganz herzlichen Dank für diese ausführliche Darstellung dessen was sie tun und organisieren.
00:57:44: Ich habe eine Menge gelernt heute weil ich bin überrascht natürlich wenn ich darüber nachdenke nicht wirklich aber mit welcher Akribi dieser Audiodescription vorbereitet werden müssen und stehe voller Bewunderung dem handwerklichen tun das hinter einer solchen Audiodeskription stets gegenüber.
00:58:11: Also ganz herzlichen Dank!
00:58:13: Zu unseren Zuhörern möchte ich sagen, nehmen Sie es als Anlass mal zu überprüfen in welchen Theatern in Ihrer Umgebung solche Audiodiscription live, Audiodiskription angeboten werden.
00:58:29: Also, wir hatten schon vorhin oder Frau Baumann hatte es schon vorhandenbar erwähnt.
00:58:34: Ich könnte auch noch hier in Mittelstetten wie Neues, Mönchengladbach, Drehfeld, hier so linksrheinisch zufälligerweise wo ich wohne ergänzen und ich bin mir sicher das im Rest der Republik nicht unähnlich ausschaut.
00:58:49: Und sei es darum dass wenn vielleicht sogar die Nachfrage negativ beantwortet wird, aber dann die Nachfrage signalisiert dass da Bedarf ist und vielleicht jemand auf die Idee kommt sowas auch an seinem Theater anzubieten.
00:59:06: Also es ist die Sache wert und es erleichtert einem und ermöglicht einem wieder den Zugang zum Theater.
00:59:20: Ja, ganz herzlichen Dank nochmal Frau Baumert.
00:59:22: Und zu unseren Zuhörern möchte ich sagen bleiben Sie dran denn es folgt jetzt noch das Geräuschrätsel und die Hausmeisterei um die sich Thomas Golker kümmert.
00:59:36: in diesem Sinne herzliche Dank und ich sage erst mal Tschüss!
00:59:40: Herzlichen Dank auch Ihnen.
00:59:41: danke für die Einladung.
00:59:42: Ich hoffe dass das ein paar Menschen noch animieren wird.
00:59:46: viel Spaß im Theater
00:59:48: Danke
00:59:49: Danke, tschüss!
00:59:58: Hausmeisterei.
01:00:00: Ein langes interessantes intensives schönes Gespräch das zumindest ist bei mir wieder die Lust aufs Theater geweckt hat.
01:00:08: Ich werde an meinem Geburtstag mit meiner Frau in den Sommernachtstrauen gehen im Momboujoudu Theater Das als Freiluftheater sehr große Ähnlichkeiten mit den Spielstätten von Shakespeare hat.
01:00:22: also ich freue mich schon ganz riesig.
01:00:24: Für Berlinerinnen und Berliner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt habe ich noch den erwähnten Link block.theaterhören-berlin.de.
01:00:37: Dort finden Sie Spielpläne für die im September startende Theatersaison, sowie Kurzbesprechungen einzelner Aufführung zum Nachhören.
01:00:49: Ein telefonischer Spielplanansage ist jederzeit Erreichbar unter Null, Drei, Null.
01:00:56: Zwo, Sieben, Neun, Nulle, Acht, Sieben, Siebend, Sechs.
01:01:01: Opernfreunde finden bei der Deutschen Oper Berlin ein bemerkenswertes Angebot muss ich ehrlich sagen.
01:01:08: Ausgewährte Produktionen bieten Live-Audiodescription über Funkkopfhörer sowie Tastführungen im Vorfeld.
01:01:15: soweit zu gut.
01:01:16: eine audiodeskriptive Einführung vorab finde ich sehr gut Und auf Anfrage sogar Docsitting für Hunde.
01:01:27: Die runden das ganze Paket ab, also ich finde eine gute Sache!
01:01:31: Das finden Sie unter deutscheoperberlin.de.
01:01:35: alles hintereinander klar ist kein geschrieben und dann müssen sie auf dieser Website nach Audiodeskriptionen allgemein suchen.
01:01:45: Insgesamt ist das Angebot für Theater-, Oper- und Events jedoch dezentral organisiert.
01:01:51: Ich habe noch etwas gefunden, TheaterÜbersetzen.de.
01:01:55: Diese Seite bietet eine Liste zum Stöbern quer durch Deutschland und zwar unter der Rubrik Kontakte best practice und links theaterübersetzen .de.
01:02:10: Und dann gibt es noch in NRW Eine Seite die Theaterangebote sammelt und zwar die Seite www.
01:02:22: bsvw.org, theater.html.
01:02:30: Es ist klar dass diese ganzen Seiten alle dezentral vorliegen und man ein bisschen zusammensuchen muss aber ich glaube das lohnt sich auf jeden Fall
01:02:41: mal
01:02:42: wieder ins Theater zu gehen.
01:02:43: Ich bin in Quatschung.
01:02:43: ein großer Vorfreude.
01:02:46: Unter der neuen Rubrik Kennen Sie den schon?
01:02:49: Stellen wir Ihnen heute den Podcast Offside des DBSV vor, der von sich selbst sagt er bringt Junge.
01:02:57: Linda und sie beinahe der Menschen ab to date!
01:03:00: Die Episode aus dem Juli'n ist auch einem kulturellen Thema gewidmet.
01:03:08: Sie berichtet über die Musikwoche.
01:03:10: Hören Sie doch einfach mal rein.
01:03:17: Das klingt jetzt alles sehr englisch und die Buchstabenfolge ist wahrscheinlich auch nicht ganz so einfach zu merken.
01:03:24: Alle erwähnten Links finden Sie, liebe Hörerinnen und Hörern, ganz einfach zum Klicken in der Folgenbeschreibung.
01:03:31: Dann brauchen sie dann sich das nicht merken sondern sie gehen einfach drauf klicken und bumms sind sie da wo sie hin wollen.
01:03:38: Am Schluss kommt das Geräuscheritze.
01:03:43: im Juleik natterte das Segel im Wind.
01:03:47: Die Handseilwinde war deutlich zu hören.
01:03:51: Eines von beiden hätte uns schon gereicht, aber wer das Rätsel lösen konnte der kannte auch beide Geräusche.
01:04:00: Das neue Geräusch dass es zu raten gilt hat indirekt mit unserem heutigen Gast und ihrer Tätigkeit zu tun.
01:04:08: wenn sie die Dienstleistung von jemandem wie Imke Baumann nämlich die Live Audiodeskription schon einmal in Anspruch genommen haben dann haben Sie so etwas sicher schon einmal gehört.
01:04:21: Ton ab, bitte!
01:04:40: Erraten?
01:04:41: Wenn nicht noch einmal kurz zurückspulen?
01:04:44: wenn ja dann senden sie Ihre Lösung bitte an folgende E-Mail Adresse podcast at sehenimalter.org.
01:04:52: Alles klein und zusammengeschrieben.
01:04:56: Vielleicht kommt der begehrte Thermo Becher auch zu Ihnen.
01:05:02: An die selbe Adresse können Sie Schreiben, wenn Sie lob- und kritiklos werden wollen sowie Anregungen und Themenwünsche uns übermitteln wollen.
01:05:13: Das Podcast Team freut sich weiterhin über jedes Like und jedes Abo unseres Podcasts natürlich über jede positive Bewertung für unseren Podcast.
01:05:23: das bringt Reichweite für unsere gemeinsame Sache!
01:05:27: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:05:29: empfehlen sie uns weiter und bleiben sie uns gewogen Bis es im September, zwanzig sechsundzwanzig wieder heißt.
01:05:36: herzlich willkommen zu Übers Ohr dem Podcast zum Sehen Im Alter.
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