Blickpunkt Auge – Was ist denn das? Rat und Hilfe bei Sehverlust erklärt von Sandra Schippenbeil

Shownotes

Zu Gast: Sandra Schippenbeil, Koordinatorin für „Blickpunkt Auge“ und patient*innen-orientierte Arbeit beim DBSV

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00:00:02: Übers Ohr.

00:00:04: Sehen

00:00:04: im Alter Eine Info-Reihe.

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zur Episode einunddreißig von ÜbersOhr, dem Podcast zum Sehen Im Alter.

00:00:19: Vor rund vierenhalb Jahren brauchte ich sie eine gute Beratung für mein zweites Leben.

00:00:26: Ich hatte gerade einen plötzlichen starken Seeverlust erlitten Und wusste nicht einer noch aus.

00:00:35: Rat und Hilfe bei Seeverlust.

00:00:38: Ich kam über eine Freundin, die Sozialarbeiterin war zur Beratung beim ABSV hier in Berlin ohne zu wissen dass ich beim Blickpunkt Auge gelandet war, über das wir heute reden wollen.

00:00:52: Ich war zu diesem Zeitpunkt einfach nur froh und dankbar, dass mich jemand verstand, mich jemand an die Hand nahm und sich um vieles kümmerte.

00:01:01: Und so geht es vermutlich vielen Akuten plötzlichen, so wie ich oder einen auch schleichenden Sehverlust erleben.

00:01:12: Um

00:01:12: Rat und Hilfe bei Seh-Verlust geht es also in dieser Episode ums Blickpunkt Auge.

00:01:18: Deshalb haben wir Sandra Schippenbeier Koordinatoren für BlickpunktAuge und Patienten orientierte Arbeit beim DBSV eingeladen.

00:01:27: hat sich willkommen Frau Schippe Beier.

00:01:30: Danke für ihre Zeit an heute dem letzten letzten Montag im September und wir freuen uns, dass Sie da sind.

00:01:42: Ein herzliches Gruß nach Berlin-Prenzlauer Berg!

00:01:47: Vielen Dank Herr Gorka, vielen Dank auch für die Einladung und schön, dass wir heute über das Angebot vom Blickpunkt Auge sprechen können Und Sie haben ja schon im Einstieg gesagt, es geht wirklich sehr vielen Radsuchenden, die bei uns in der Beratung landen so.

00:02:01: Dass sie natürlich am Anfang, ob's nach einer Diagnose, nach einem plötzlichen Seeverlust ankommen, dass sie erst mal sehr orientierungslos sind und sich auch erst mal sortieren müssen wie es weitergeht.

00:02:11: Das ist tatsächlich das Hauptgeschäft für uns in dieser Beratungen.

00:02:16: Okay!

00:02:17: Und noch eines heute hier für Sie, liebe Hörerinnen und Hörern mit am Start ohne den ich Ungarn an den Staat gehen möchte.

00:02:25: Mein Co-host Emmanuel Stadler, guten Morgen nach Kast!

00:02:30: Ja, gut morgen zusammen und mit ganz herzlichen Grüßen aus dem Rheinland.

00:02:37: Okay.

00:02:37: Und ich bin Thomas Golker Mitglied der Fokusgruppe Seen im Alter und zweiter Gastgeber in diesem Podcast.

00:02:44: Sie können jetzt liebe Hörerinnen und Hörern alle diese Stimmen die sie gehört haben und die übers Ohr zu ihnen in ihren Kopfquandern zuordnen.

00:02:54: Unser heutiger Gast arbeitet für das Projekt Blickpunkt Auge von Berlin aus, liebe Frau Schippenbeil.

00:03:04: Sie können nun in einer bei uns üblichen Fahrstuhlvorstellung erzählen was sie über sich erzählen möchten.

00:03:13: vielleicht erzählen sie dabei auch stichwortartig wie sie zu dem Projekt bekommen sind.

00:03:18: die nächsten neunzig Sekunden gehören Ihnen bitte schön.

00:03:23: Vielen Dank.

00:03:24: Ich bin bereits seit zwölf Jahren beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband und habe dort, bin dort gleich auch eingestiegen.

00:03:31: bei Blickpunkt Auge direkt zur Arbeit in der blinden und sehbehinderten Hilfe bin ich gekommen über einen Stadtführer, der in Berlin produziert wurde.

00:03:43: Der hieß dann auch Berlin für Blinde, da bin ich so ein bisschen in diese Selbsthilfearbeit hineingerutscht und hatte danach irgendwie auch eine Arbeitsassistenz in dem Bereich.

00:03:52: Und so PÖAPÖ bin ich da immer mehr hineingeraten.

00:03:56: uns hat mir auch Spaß gemacht und wie gesagt seit zwölf Jahren jetzt bei Blickpunkt Auge dabei Und das ist ein Angebot, dass ich sehr wichtig finde.

00:04:04: Also wir sind auch schon lange kein Projekt mehr.

00:04:06: Es ist tatsächlich ein Regelangebot sowohl vom DBSV als auch von den Landesorganisationen und es ist halt spannend weil es auch sehr abwechslungsreich ist.

00:04:17: Es is' auch viel Arbeit aber auch sehr Abwechsungsreich.

00:04:20: Deshalb bin ich immer noch mit Leidenschaft dabei.

00:04:23: Okay!

00:04:24: Und jetzt unser Stammhörer kennen das schon haben wir so eine Eingangsfrage um sie in ihrem Arbeitsalltag abzuholen.

00:04:33: Und zwar, was hat Sie in letzter Zeit im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit als Koordinatoren beim BPA, Blickpunkt Auge?

00:04:42: Mit unserem Thema dem Semen Alter besonders beschäftigt.

00:04:48: Denen Alter ist natürlich immer ein Schwerpunkt da auch viele Ratzukunden natürlich im höheren Alter sind.

00:04:54: Viele chronische Augenerkrankungen sind altersbedingend Das wissen wir ja alle, ob es die AMD ist oder auch gerade diabetische Netzhauterkrankungen sind oft halt tatsächlich auch altersbedingte Erkrankungen.

00:05:06: Deshalb habe ich natürlich regelmäßig Berührung mit dem Thema und wir schauen halt natürlich vor Ort immer dass bei uns dann entsprechend auch mit den Seniorenorganisationen dort vernetzen da wir dort natürlich auch die Leute erreichen, die halt auch die Probleme haben.

00:05:24: Gut in der nächsten sagen wir mal rund dreißig Minuten, vielleicht auch ein bisschen länger.

00:05:29: Würden wir gerne vier thematische Blöcke mit ihnen besprechen?

00:05:33: Das erste wäre so zu sagen dass ich nenn es nochmal Projekt, wie ich gerade gelernt habe ist keins mehr sondern das ja Unternehmen, Blickpunkt Auge.

00:05:44: dann Sozusagen wollen wir ganz konkret über die Beratung sprechen am Alltag, über als die Rat suchenden.

00:05:51: In einem dritten Block wollen wir über die Ratgebenden sprechen also Kompetenz durch eigene Erfahrung und Ausbildung.

00:05:57: Und im letzten Abschnitt möchten wir gerne die Personen hinter dem Projekt also sie unseren Gast Vorschippendale vorstellen.

00:06:05: Und jetzt startet der Emanuel mit unserem thematischen Punkt Nummer eins.

00:06:11: Ja sehr schön vielen Dank.

00:06:13: ja Frau Schinnenbeil.

00:06:16: Wenn wir mal davon ausgehen, dass jemand überhaupt noch nie was von Blick.Auge gehört hat auch überhaupt keine Kontakte in Bezug auf ein DBSV oder sonstige Organisationen hatte wie würden Sie das nicht mehr Projekt sondern das ständige Angebot der Blick.

00:06:37: Auge erklären?

00:06:41: Blickpunkt Auge ist das Beratungsangebot vom Deutschen Blindenseebehindertenverband und auch sehr vieler Landesvereine inzwischen.

00:06:49: Wir bieten halt Beratung an, das ist tatsächlich Kern dieses Angebots.

00:06:54: die Beratungen erfolgt entweder in Präsenz oder telefonisch oder per E-Mail.

00:07:00: dafür haben wir eine eigene Internetseite wo man tatsächlich über eroieren kann, wo sich das nächste Beratungsangebot für mich befindet.

00:07:12: Sollte man nichts in der Nähe finden, kann man sich auch immer an uns und den überregionalen Dienst in Berlin wenden.

00:07:18: dann schauen wir ob wir weiter helfen können oder ob wir halt auch tatsächlich jemanden vor Ort haben, der gerade auch wenn es so um regionale Geschichten geht wie finde ich vor Ort einen Logician-Optiker schneller und besser helfen kann.

00:07:34: Von Berlin aus ist das natürlich manchmal schwierig.

00:07:38: Wir bieten natürlich neben der Beratung auch Informationsveranstaltungen an.

00:07:43: Das ist halt wichtig, wir stellen auch Broschüren her die man sich auch auf unserer Internetseite halt anschauen kann zu welchen Themen wir halt Broschüre anbieten.

00:07:53: Wir haben was sehr schön ist in den letzten Jahren auch fünf Beratungsmobile gehabt.

00:07:59: Die unterwegs waren in Nordrhein-Westfalen, in Sachsen, Sachsen-Anhalt Hessen und Niedersachsen.

00:08:06: Das wird sich jetzt leider ändern, da in Nordrhein-Westfalen das mobil nur noch dieses Jahr unterwegs ist.

00:08:13: Aber diese Beratungsmobile haben natürlich auch den Vorteil dass sie halt viele Menschen auch im ländlichen Raum muss natürlich nicht immer Beratungangebote vor Ort gibt erreichen.

00:08:25: Ja vielen Dank!

00:08:28: Auch wenn Sie schon vieles erwähnt haben.

00:08:31: aber wir uns jetzt mal in die Perspektive eines Errat suchen, wenn der gerade mit zu einem Seeverlust konfrontiert wurde.

00:08:44: Diagnose beim Augenarzt oder so.

00:08:47: Aber überhaupt keine Vorstellung davon hat was er jetzt eigentlich tun kann und tun sollte?

00:08:55: Was kann er dann vom Blickpunkt Auge erwarten, wenn er den Zugang gefunden hat?

00:09:02: Also wenn er den Zugang gefunden hat und auch in die Beratung kommt oder sich auch telefonisch beraten lässt, versuchen wir natürlich erst einmal zu schauen wie die Situation ist.

00:09:13: Weil natürlich in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse haben.

00:09:20: Also ein stetiger Radsuchender wird halt andere Fragestellungen haben als eine Radsuchende, die mit Achtzig zu uns in die Beratung kommt.

00:09:29: also da schauen wir erst mal das versortieren.

00:09:31: was ist jetzt wichtig?

00:09:32: Was steht jetzt tatsächlich an?

00:09:34: wie können wir tatsächlich helfen?

00:09:37: Ich glaube, die größte Hürde ist natürlich am Anfang erst mal auch das Beratungsangebot zu finden.

00:09:42: Also inzwischen ist es tatsächlich so dass wir mit vielen Augenärzten auch sehr gut vernetzt sind und sodass halt oft und da sind wir auch sehr glücklich darüber direkt auf das Beratsungsangebot verwiesen wird.

00:09:55: aber das ist glaub ich immer die erste Hürda.

00:09:57: wo finde ich überhaupt Hilfe?

00:09:59: Dafür ist natürlich auch immer eine Netzwerkarbeit ziemlich gut und wichtig.

00:10:04: Dies wirklich richtig, so hohe Netzwerkarbeit als auch Öffentlichkeitsarbeit damit genau die Menschen, die halt diese Diagnose haben, relativ schnell Hilfe finden.

00:10:15: Gibt es ja auch eine besondere Zusammenarbeit mit der örtlichen Selbsthilfe?

00:10:19: Also wenn wir die Ärzte oder Optiker auf der einen Seite haben, dann auf der anderen Seite die örtliche Selbsthilfer für blinde und sehbehinderte Menschen.

00:10:29: Die Blickpunkt Auge ist immer direkt ein Angebot der Landesvereine.

00:10:34: Also die Blickpunkt-Auge Niedersachsen ist ein Angebote des blinden und siehbehinderten Vereins Nieder-Sachsens.

00:10:40: Die Blick Punkt Auge Württemberg ist ein Angebot des blinden und siebbehinderte Verbandes in Würtemberg, also das ist nur direkt natürlich an den Landesvereinen gekoppelt.

00:10:49: es ist direkt ein Angebot des Vereins.

00:10:52: Es kommt einfach daher... Wir sind ja tatsächlich auch als Projekt gestartet Und am Anfang stand die Frage, wie können wir natürlich gerade Menschen, die frisch die Diagnose haben in die Vereine bekommen?

00:11:06: Wie können wir sie entsprechend beraten?

00:11:08: und der hatte sich herauskristallisiert.

00:11:10: Das oftmals Radzugende, die gerade am Beginn stehen also und die Diagnose haben Natürlich gesagt habe ich bin nicht blind Ich bin nicht sehbehindert.

00:11:21: Also beim Blinden und Sehbehinnertenverein ist es wahrscheinlich nicht richtig und deshalb gab es dann die Überlegungen zu sagen, okay wir schaffen einen Beratungsangebot das ein bisschen niedrigschwelliger ansetzt und nennen es mit Punkt Auge um natürlich die Menschen auch besser zu erreichen.

00:11:38: Wenden sich denn das Projekt jetzt nur an Mitglieder der Landesvereine oder kann das jedermann wahrnehmen?

00:11:47: dass das Angebot kann jedermann wahrnehmen, alle die Probleme mit den Sehnen haben.

00:11:52: Wir haben inzwischen also auch Angehörige kommen in Beratungen wenn sie halt Fragen haben.

00:11:57: wir haben Institutionen die sich an uns wenden.

00:12:00: wir haben oftmals als im letzten Jahr hatten wir sehr viele Anfragen auch in Hinblick auf Sensibilisierung Schulung gerade aus dem Pflegebereich.

00:12:09: es gibt tatsächlich viele.

00:12:11: Also es sind nicht nur Mitglieder, sondern tatsächlich Menschen, die Probleme mit denen sehen und damit verbunden Fragen haben.

00:12:23: Ja schon seit einiger Zeit und ist auch nicht mehr Projekt, sondern stehen das Angebot.

00:12:29: Seit wann gibt es Blickpunktauge?

00:12:31: Und wie ist es zu seinem Namen gekommen?

00:12:36: Das Projekt ist gestartet, es ist tatsächlich als Projekt gestartet.

00:12:41: Da gab's natürlich erstmal auch eine Evaluation.

00:12:44: also wie ist der Ist-Stand?

00:12:46: Man hat geschaut wie sind die Beratungsangebote derzeit und wie kann man halt die Leute erreichen.

00:12:52: was natürlich auch mal ein bisschen mit dem Hintergrund schwingt ist natürlich, wie kann ich die Augenpatientinnen und Patienten erreichen?

00:13:00: Und damit natürlich auch an die Selbsthilfe heranführen.

00:13:03: Das ist es natürlich auch mit einem Hintergrund.

00:13:06: aber was sich auch schon sagte man hat sehr schnell festgestellt dass sich viele von Blinden- und Siebbehindertenverbanden nicht angesprochen fühlten.

00:13:14: daraufhin gab's vorübergehend den Namen Beratungsdienst Auge.

00:13:19: das wurde dann sehr schnell zu Blick betauern.

00:13:22: Ja das ist ja eine richtige Marke geworden würde ich sagen Auch wenn wir von Thomas Goldkast Schilderungen sehen, ist manchmal so.

00:13:32: Dass man einem noch nicht klar ist dass man es mit Blickpunkt Auge Beratung zu tun hat weil die eingegliedert ist mittlerweile in Selbsthilfeorganisationen oder im anderen Vereine.

00:13:46: Gibt es eigentlich

00:13:48: kann man

00:13:49: das sagen?

00:13:52: bestimmte Gruppe von Menschen mit C-Verlust gibt, also die den Schwerpunkt der Arbeit darstellen.

00:14:04: Sind das in erster Linie ältere Leute?

00:14:06: Über die haben wir ja auch schon gesprochen oder Berufstätige aufgrund einfach der Anzahl?

00:14:16: kann man da irgendwelche Gruppen besonders nennen?

00:14:20: Es ist natürlich in den Regionen sehr unterschiedlich.

00:14:23: Wir haben eine einheitliche Statistik, sodass wir natürlich Maltersgruppen auch Diagnosen erfassen damit wir halt immer auch schauen welche Entwicklungen es gibt.

00:14:35: also es gab So ab Zwei-Tausend-Fünfzehn auch die Entwicklung zum Beispiel, dass sich ja auf viele Radzukunden, die eigentlich eine andere Grunderkrankung hatten an uns Wenneten.

00:14:44: Ob das jetzt Menschen mit Diabetes, Menschen mit Multiple Sclerose oder Rheuma waren und das sind halt immer Entwicklungen, die wir entsprechend auch aufnehmen und wissen.

00:14:55: hier müssen wir z.B.

00:14:56: auch Weiterbildungsangebote schaffen für die Beratenden damit sie auch auf dem Laufenden sind.

00:15:02: Wir müssen uns auch vernetzen mit der entsprechenden Selbsthilfe dort.

00:15:06: Das sind halt immer so Entwicklungen.

00:15:07: In den letzten Jahren gab es tatsächlich die Entwicklung, dass die Radsuchenden, die noch im berufsfähigen Alter sind, zugenommen haben in manchen Regionen auch schon irgendwie... ...twanzig Prozent ausgemacht haben was wirklich erstaunlich war Sodass wir das auch im letzten Jahr wieder aufgegriffen haben in einer Weiterbildung zum Thema berufliche Teilhabe, weil die Leute natürlich mit solchen Fragen dann in die Beratung kommen.

00:15:36: Was kann ich jetzt machen und geht es beruflich weiter?

00:15:40: Aber natürlich ist die Anzahl der Menschen, die im höheren Alter sind stark verträgt.

00:15:46: Das ist richtig.

00:15:48: Gut ja Thomas, kommen wir ganz konkret zum Beratungsalltag.

00:15:54: Genau, wir rücken ein bisschen näher an den Ratsuchenden ran.

00:15:59: Sie haben ja schon gesagt wie er unter Umständen den Weg zum BPA zu dem Blickpunkt Auge finden kann?

00:16:07: Ich hätte dazu noch mal eine Frage.

00:16:08: sie hatten schriftliche Dokumente erwähnt die man im Internet finden kann und so.

00:16:12: dafür muss man aber immer gucken können.

00:16:15: gibt es auch sowas wie akustische Hilfen?

00:16:18: Nein, aber wir haben zu allen Wurschwürren die da sind.

00:16:22: Haben wir natürlich barrierefreie PDF-Dateien, die man sich entsprechend downloaden kann.

00:16:28: Das ist auf jeden Fall da und unsere Internetzeit ist natürlich auch barrierenutzbar.

00:16:32: Ja das schon klar wird.

00:16:33: in dem Moment als ich betroffen war Ich hatte überhaupt keine Ahnung wie ein barrieres dreies internet funktioniert und für mich wäre einfach nur so Ich drück auf die Seite und die wird mir vorgelesen, das wäre dann natürlich einfacher.

00:16:49: Aber das kann ja vielleicht als Tipp mitgegeben werden?

00:16:53: Naja

00:16:55: ich meine wenn die Seite barrierefrei nutzbar ist, dann würde sie über ein Screenreader e entsprechend vorglesen.

00:17:02: Also dem braucht man aber erst mal... Und ich war hier sozusagen am Anfang.

00:17:11: Ich kam von Visus Eins auf Visus Null Komma Null Vier so und dann war für mich Ende der Gelände.

00:17:19: Okay, wir müssen nicht zu viel über mich reden.

00:17:23: Wo kann man einen Termin machen?

00:17:26: bei Ihnen zentral oder dezentral?

00:17:28: Oder wo mache ich mein Termin wenn ich zu einer Beratung möchte?

00:17:33: Wenn Sie zu einer Beratung möchten, dann ist es sehr gut auf unserer Internetseite zu schauen.

00:17:38: Erst mal, wo befindet sich das nächste Blickpunkt Augeangebot?

00:17:42: Dort sind natürlich auch Telefonnummer und Kontaktmehladressen mit drauf von den Berathenden vor Ort.

00:17:49: Dort sind die Öffnungszeiten vor Ort und es Stellen funktionieren alle sehr, sehr unterschiedlich.

00:17:57: Es gibt Beratungsangebote da muss man sich vorab anmelden es gibt offene Sprechstunden, es gibt auch die Möglichkeit telefonische Beratung relativ schnell zu machen.

00:18:09: also das ist halt sehr unterschiedliche und deshalb muss man natürlich vor abschauen wie Beratungsangebot vor Ort.

00:18:18: Natürlich kann man auch bei uns anrufen, sich bei uns melden und wir schauen ganz einfach wie sieht es vor Ort aus?

00:18:24: Wohin kann sich der Rat zukunde wenden?

00:18:26: also da gibt's verschiedene Möglichkeiten.

00:18:30: ja

00:18:31: muss ich ein dickes Portemonnaie mitbringen oder eine Überweisung vom Arzt?

00:18:36: Nein nein ist wieder ne Überweisungen vom Arz nötig noch muss die Beratung bezahlt werden.

00:18:41: das Angebot ist kostenfrei.

00:18:45: Sie hatten schon von einer Statistik erzählt, dass sie erfassen welche Gruppen kommen und das eben unter Umständen.

00:18:51: twenty-fünf Prozent Leute sind die noch im Arbeitsprozess stehen.

00:18:55: kann man einen Umkehrschluss machen, seventy fünf Prozent sind es nicht.

00:18:59: Was sind so die Standardfragen und Probleme wenn die Ratsuchenden bei ihnen dadurch durch die Tür kommen?

00:19:07: Ist das ein Hilfsmittel

00:19:09: oder... Ja ja Also eigentlich ist es, geht's tatsächlich immer um die Einstiegs.

00:19:15: Das Einstießthema ist eigentlich immer Hilfsmittel was natürlich auch besonders niedrigschwellig ist weil die Ratzwunden kommen und sagen ja ich kann jetzt nicht mehr richtig sehen also brauche ich Hilfmittel.

00:19:29: das ist aber immer auch so eine schöne Eingangsfrage weil gerade im Gespräch bekommt man damit dass es halt tatsächlich noch andere Probleme gibt.

00:19:37: Nein, das ist einfach ja.

00:19:38: Aber die Frage ist natürlich besonders häufig entweder natürlich Hilfsmittel dann wie sieht es auch mit Schulungen aus?

00:19:45: Das sind so Fragen, die natürlich sehr oft auftragen.

00:19:49: Ältere Menschen gerade mit langsam Voreinschreiten im Seferlust denken oft ah das geht noch und ich packt das noch.

00:19:57: und so Wie kommt man eigentlich an diese Gruppe ran?

00:20:00: gibt's da besondere Zielgruppenansprachen?

00:20:07: Naja, Bestandteil unserer Beraterausbildung ist natürlich auch sich bestimmte Zielgruppen in der Beratung anzuschauen.

00:20:13: Und Senioren und Senioren bringen natürlich ein paar Besonderheiten mit und darauf sollte man natürlich auch in der?

00:20:21: Ich meine, das muss ich immer in der Beratung gucken.

00:20:28: Wie ist der Mensch gegenüberdrauf?

00:20:29: Wie ist seine Auffassungskabe?

00:20:31: Wie viel kann ich ihm jetzt an Infos eigentlich mitgeben, dass er davon überhaupt noch etwas hat?

00:20:36: Ist es sinnvoll nach einer halben Stunde abzubrechen und eine folgende Folgetermin anzubieten?

00:20:41: Da muss man einfach immer gucken!

00:20:46: Bei Seniorinnen und Senioren muss man natürlich immer auch gucken, wo stehen sie jetzt gerade im Leben?

00:20:51: Wie technikaffin sind.

00:20:52: Sind Sie überhaupt?

00:20:53: weil?

00:20:53: viele Sachen und das wissen wir ja im zuge der Digitalisierung sind Natürlich immer auch mit digitalen Medien verbunden.

00:21:02: da muss man einfach gucken wie kann man ihnen da wirklich helfen?

00:21:06: Das ist dass es Ja.

00:21:10: Aber ansonsten ist unterscheidet sich eigentlich das beratungsgespräch ob ich jetzt einen älteren Menschen vor mir habe oder einen jüngeren Menschen von mir habe, nicht so großartig.

00:21:21: Ich muss einfach wirklich gucken wo steht der gerade und welche Sachen sind jetzt momentan für ihn besonders wichtig?

00:21:27: Was muss als erstes angegangen werden?

00:21:31: Wir haben überall die praktischen Fragen gesprochen.

00:21:33: also wir haben gesagt Hilfsmittel Schulung usw.

00:21:36: Welche Rolle spielen eigentlich Ängste Unsicherheit oder auch Trauer um den Verlust der Seekraft in solchen Gesprächen?

00:21:43: wird es irgendwie Problematisiert?

00:21:48: Ja, ja.

00:21:49: Es gibt tatsächlich auch Beratungsgespräche.

00:21:51: da geht es tatsächlich auch manchmal nur darum dass die Leute kommen um erst mal ihre Traurigkeit und ihre Ängste loszuwerden.

00:22:00: also wo man weiß jetzt kann man gar keine Informationen mitgeben weil der Mensch mir gegenüber dazu nicht aufnahmefähig ist weil er erstmal irgendwie sehen muss wie überhaupt mit der neuen Situation klar kommt.

00:22:14: Natürlich spielt das eine Rolle.

00:22:17: Und letzte Frage in diesem Block hier, fließen eigentlich die Erfahrungen der Radsuchenden auch wieder in die Beratung zurück?

00:22:24: Sie hatten schon so was angedeutet.

00:22:27: wie kann man sowas überhaupt organisieren?

00:22:29: also Wie kann man sozusagen vom den Informationsfluss vom Einzelfall in die Organisation bis zu ihnen hoch sozusagen durchstrukturieren?

00:22:37: geht sowas oder wird es immer top down gemacht?

00:22:42: Ich glaube, die Frage habe ich jetzt nicht so richtig verstanden.

00:22:44: Also wenn ich als Ratssuchender etwas für Sie Unbekanntes erzähle oder... Ja!

00:22:56: ...oder auch etwas aufploppt sozusagen woran die Beratenden noch nicht gedacht haben?

00:23:05: Also ich komme nochmal auf meinen Beispiel mit dem ich drück auf ein Knöpfchen und dann wird mir die Seite vorgelesen ja Das habe ich mich damals erzählt und das wäre für mich sehr hilfreich gewesen.

00:23:15: Und wie kann man disorganisieren, dass solche Informationen die sozusagen von einem Rat suchen kommen?

00:23:20: Wie eher die Hilfe, die er haben möchte erreicht?

00:23:27: Wie kann man das in die Organisation einfließen lassen ist ja wahnsinnig komplex.

00:23:30: also ich sitze dann in irgendeiner Beratung ganz irgendwo an einem Einzelplatz und sie müssen es sozusagen oben organisieren.

00:23:40: Ich glaube, hier müssen wir so ein bisschen zwei Sachen unterscheiden.

00:23:42: Also wenn es Themen gibt in der Beratung mit dem wir wenig oder selten konfrontiert werden dazu haben wir eine Austauschplattform, eine Mailingliste wo auch alle beraten die Blickpunkt Augeberatungen vor Ort machen mit drin sind und wenn es selten Fragen gibt also Fragen zu seltenen Themen Dann können sie eine Anfrage an die Mailing-Diste stellen, wo tatsächlich dann geschaut wird ob da jemand ne Antwort hat oder halt.

00:24:11: oftmals werden auch Wünsche geäußert dass sich jemand mit ner seltenen Erkrankung vernetzen möchte.

00:24:17: Oder mit jemandem in Austausch treten möcht und dann kann man gucken ob in einer anderen Region auch ein Betroffener ist, mit dem er ihn irgendwie verwandeln kann.

00:24:26: Also dafür haben wir tatsächlich diese Mading-Liste, wo halt alle Beratenden drin sind und das auch ausgiebig nutzen.

00:24:33: Das ist auch läuft auch sehr gut.

00:24:35: Wir haben natürlich wenn wir merken dass Themen oft in der Beratung dann auftauchen, dass wir dann wie ich vorhin schon sagte halt gucken das war entsprechend auch Weiterbildungsangebote machen und auch gucken mit wem es hier notwendig sich entsprechend zu vernetzen?

00:24:52: Das ist, ich glaube inzwischen tatsächlich eines der Punkte die besonders wichtig sind.

00:24:56: Die Netzwerkarbeit.

00:24:58: Okay.

00:25:00: Ja dann wird Emanuel jetzt mal auf die Berater schauen?

00:25:05: Ja und da zu Anfang würde mich interessieren Frau Schippenbeier was für Sie eine gute Beraterin einen guten Berater für Blickpunkt Auge ausmacht und woran vielleicht Ratsuchende erkennen könnten, dass sie bei dem oder der Betreffenden gut aufgehoben sind.

00:25:31: Was macht eine gute Beraterin ein guten Berater aus?

00:25:36: Natürlich, dass er in der Lage ist zuzuhören, das er in die Lage ist festzustellen, in einer ganz individuellen Situation ist.

00:25:48: Wir haben ja auch sehr viele selbst betroffene Beraterinnen und Berater, das hat natürlich Vorteile weil sie aus ihrem eigenen Fundus an Erfahrungen schöpfen können.

00:26:00: aber es hat natürlich immer ein bisschen einen kleinen Pferdefuß weil dann immer gedacht wird, naja so wie ich das gemacht habe ist es vielleicht auch ganz gut für denjenigen der mir gegenüber sitzt.

00:26:10: Das ist ja nicht auf der Fall.

00:26:12: also da einfach sich tatsächlich und entsprechend von der eigenen Situation abgrenzen zu können und zu schauen okay?

00:26:19: Wie ist jetzt die Situation meines Gegenüberes?

00:26:21: Das finde ich schon ziemlich wichtig.

00:26:23: dass das ist glaube ich so grundlegend für die Beratung.

00:26:29: Es ist auch wichtig, sich an gewisse Grenzen zu halten in der Beratungen wenn ich thematisch nicht weiter weiß.

00:26:36: es ist immer sehr gut zu wissen okay jetzt kann ich mich als Beraterin, als Berator an den oder denen wenden wenn wenn hier Sachen nicht bei ist und tatsächlich auch immer im Hinterkopf zu haben.

00:26:50: wir machen keine medizinische beratung wir machen noch keine rechtsberatung Wir informieren über Möglichkeiten.

00:26:58: Das ist auch immer besonders wichtig.

00:27:03: Wie werden die Berater auf ihrer Rolle vorbereitet bei Ihnen und müssen Sie da bestimmte individuelle oder vielleicht auch berufliche Erfahrungen als Voraussetzung mitbringen?

00:27:22: Berufliche Vorerfahrungen sind natürlich immer hilfreich, das ist überhaupt keine Frage.

00:27:27: Aber am Anfang steht tatsächlich wenn jemand Interesse daran hat, Blickpunkt Augeberaterin oder Blickpunkt-Augeberate zu werden, steht am Anfang ein Gespräch mit dem jeweiligen Koordinator vor Ort.

00:27:42: Also ich kann ja von, wie Sie schon festgestellt haben.

00:27:45: Von Berlin aus nicht alles im Blick haben und wir haben derzeit, ich glaube so circa dreihundertneinzig aktive Beratende.

00:27:54: das ist natürlich dann schwierig.

00:27:56: deshalb haben wir in den Landesvereinen auch eine BPA Koordination die sich unterschiedlich zusammensetzt.

00:28:03: mal es ist ein Koordinator oder eine Koordinatoren manchmal ist es auch ein Lenkungs eine Lenkung Gruppe Und das sind eigentlich die ersten Ansprechpartner, wenn jemand Interesse hat an der Beraterausbildung.

00:28:16: Dort werden sie auch entsprechend informiert was, was ansteht also dann welcher Ausbildungsmodule besucht werden müssen wie es nach der Ausbildung weitergeht ob eine Hospitation oder ein Kolofium anstehen wie es dann nach der Zertifizierung weiter geht und und dann wird halt auch mit den Interessenten, sollten Sie sich dafür bereit erklären eigentlich eine Vereinbarung abgeschlossen.

00:28:40: Und Sie sprachen jetzt von den Modulen?

00:28:43: Was sind also die Schwerpunktmodule, die man durchlaufen muss um die Zertifizierung zu erhalten?

00:28:51: Wir haben drei Ausbildungsmodule A, B und C, die in beliebiger Reihenfolge absolviert werden können Und natürlich haben die auch immer bestimmte Schwerpunkte.

00:29:01: Modul A hat den Schwerpunkt Gesprächsführung, was natürlich wirklich mal sehr wichtig ist in der Beratung.

00:29:08: Dort wird dann in drei Tagen werden dann in Drei Workshops, in kleineren Gruppen alle Methoden der Gesprächssführungen ein bisschen durchgespielt und geguckt, was ist wichtig für eine Beratungen?

00:29:21: Wie kann ich... Themen lenken.

00:29:24: Wie kann ich irgendwie dafür gucken, dass ich weiß was jetzt eigentlich mein Gegenüber wirklich für Fragen hat?

00:29:31: Also das ist drei Tagen wird es dann in kleineren Workshops durchgespielt.

00:29:38: Dann in Modul B ist tatsächlich ein Schwerpunkt rechtliche Grundlagen also alles rund um Sozialrecht, ob's das Thema Schwerbehinderung ihr Hilfsmittel

00:29:52: Also auch so Fragen wie, an wem muss mich wenden umstimmtes Hilfswürde zu bekommen?

00:29:57: und...

00:29:58: Genau genau.

00:29:59: Wie sieht es aus mit der Finanzierung?

00:30:02: Was mache ich?

00:30:03: Welche Möglichkeiten gibt das wenn ich einen negativen Bescheid bekomme?

00:30:08: Genau solche Sachen.

00:30:10: Das wird dann da einfach mit durchgesprochen.

00:30:13: Dann haben wir bei Modul C ist der Schwerpunkt eigentlich so berufliche Teilhabe und auch der Louischenbereich, also elektronische Seihilfen und Licht- und Beleuchtung.

00:30:27: Was wir immer haben noch dabei... Also die Seminare werden natürlich dann noch von anderen Themen spielen natürlich auch noch andere Themen eine Rolle.

00:30:36: Es werden sich bestimmte Zielgruppen angeguckt, die in der Beratung sind hatte ich ja vorhin schon gesagt zum Beispiel ältere Menschen, jüngere Menschen Diabetiker, Angehörigen der Beraterung spielen auch immer eine Rolle.

00:30:51: Das wird natürlich auch mit durchgespielt.

00:30:53: das Thema Mitgliedergewinnung ist auch ein Schwerpunkt weil das natürlich auch für die Vereine wichtig ist.

00:31:01: wir haben die vier wichtigsten Augenerkrankungen also AMD Glockom Grauerstah und diabetische Netzhauterkrankungen.

00:31:11: Da haben wir denn Augenärzte vor Ort, die halt zur medizinischen Grundlagen einfach vermitteln.

00:31:18: Das

00:31:20: ist das ja aber auch natürlich gerade was die Technologie anbetrifft ein sehr dynamisches Feld.

00:31:29: Wie stellen Sie dann sicher, dass die zertifizierten Berater auch sozusagen immer auf dem Laufenden bleiben und den aktuellen Stand der Technik und der Entwicklung möglicherweise auch im didaktischen Bereich über den verfügen können?

00:31:54: Also als erstes gucken wir natürlich auch immer ein bisschen auf unsere Ausbildungsthemen.

00:31:59: Das ist, wir hatten jetzt vor bis vor zwei Jahren ein Projekt das sich mit der Beraterausbildung beschäftigt hat.

00:32:06: Welche Themen sind wichtig?

00:32:08: Welche spielen hier gerade in der Ausbildung einer Rolle?

00:32:12: Was sind Themen die können wir in die Weiterbildung geben und nehmen haben zum Beispiel jetzt auch viel ausführlicher des Thema Smartphone Tablets und

00:32:20: Co.,

00:32:20: weil es natürlich auch eine größere Rolle spielt, das Smartphone als Hilfsmittel.

00:32:25: Also da haben wir immer einen Blick natürlich auch drauf, wie die Entwicklungen sind in der Ausbildung an sich.

00:32:31: Haben dafür ein umfangreiches Curriculum für die Blickpunkt Auge Beraterausbildung erstellt.

00:32:38: das ist so einschwer putt.

00:32:39: natürlich die Ausbildung und was wir natürlich auch haben sind diese Weiterbildungsangebote.

00:32:45: es gibt wenn sich jemand bereit erklärt die Berater aus Bildung zu machen und dem Verein als Beraterin oder zur Verfügung zu stehen gibt es auch eine Qualifizierungsvereinbarung und die sieht tatsächlich vor, dass sich die Leute weiterbilden.

00:33:02: Also das ist einfach ... Es heißt immer Weiterbildungsverpflichtungen, das Wort nämlich ungern in den Mund weil diese Angebote, die wir machen werden auch sehr gerne wahrgenommen.

00:33:13: Also deshalb mag ich immer Union von Verpflichtung sprechen aber es ist natürlich wirklich wichtig da haben sie völlig recht ob das gerade im medizinischen Bereich sind oder auch Fragen die halt aktuell aufploppen.

00:33:25: Ich hatte jetzt vor kurzem eine online Weiterbildung zum Thema Katarakt OP und da war ich dann selber sehr erstaunt weil die Operation am grauen Stahl.

00:33:35: ich wäre niemals auf die Idee gekommen dass das mal so ein großes Thema in der Beratung wird.

00:33:40: Aber das hat in den letzten halben Jahr so überhand genommen, dass wir gesagt haben okay da müssen wir darauf reagieren und haben dazu auch eine Online-Weiterbildung angeboten.

00:33:48: Und da sind sie ja schon bei den Angeboten überhaupt.

00:33:52: es gibt die Möglichkeit tatsächlich sich weiterzubilden in der Region.

00:33:57: viele Landesvereine bieten für die Blickpunkt Auge beraten regionale Schulungen an.

00:34:04: Dann gibt es die Möglichkeit, an einer Präsenzweiterbildung einmal im Jahr in Berlin teilzunehmen.

00:34:11: Die haben wir immer im November.

00:34:13: Es gibt die Möglichkeit an unseren Online-Weiterbildungen teilzuleben.

00:34:17: Dafür suchen wir immer so drei, mindestens drei im Jahr anzubieten und da können wir halt tatsächlich immer schauen was aktuell für Themen einfach auch da sind, die jetzt wirklich wichtig sind.

00:34:29: Das ist wichtig und wir haben auch jedes Jahr, Anfang des Jahres sind wir im Februar unsere große Region treffen.

00:34:36: Das ist eigentlich die größte Blickpunktaugeveranstaltung.

00:34:39: Da sind dann aus allen Blickpunktaugeregionen Vertreterinnen und Vertretern in Berlin und da bieten wir an einem Tag auch acht Workshops an zu verschiedenen Themen.

00:34:49: Und das ist auch eine Form der Weiterbildung

00:34:55: Die Sie erwähnten.

00:34:56: als erstes Modulgesprächsführung, ich vermute mal dass damit auch insgesamt der Umgang mit Menschen auch gemeint ist und abgedeckt ist.

00:35:11: Denn sicher neben der fachlichen Kompetenz ist eben ja auch der soziale Umgang im Beratungsgespräche besonders wichtig.

00:35:23: Ja, sicher.

00:35:23: Das ist auf jeden Fall wichtig!

00:35:25: Weil mir nutzt ja all mein Fachnis Wissen nichts wenn ich halt nicht irgendwie entsprechend darauf eingehen kann was man über eigentlich möchte.

00:35:34: Von daher ist halt dieser Schwerpunkt auch sehr wichtig.

00:35:40: Gerade wenn also auch solche persönlichen Eigenschaften so zwangsläufig eine große Rolle spielen.

00:35:46: wie finden sie eigentlich geeignete Berater?

00:35:49: oder Wenn die bei ihnen die Bude ein und wenn ja, wie wählen sie dann diejenigen aus von denen Sie denken dass die auch diese Rolle gut erfüllen können.

00:36:06: Also da muss ich mich natürlich jetzt in Berlin so ein bisschen auch auf meine Koordinatorinnen und Koordinatoren vor Ort verlassen, weil die führen auch die entsprechenden Gespräche mit den Interessierten.

00:36:17: Da muss ich dich da ein bisschen drauf verlassen.

00:36:19: Ich habe natürlich in den Ausbildungsmodulen einen Blick darauf und kann da auch eine Rückmeldung geben.

00:36:25: bei dem gibt es die und das Problem oder da gibt's kleine Herausforderungen.

00:36:31: Weil wir haben natürlich tatsächlich ab und an Teilnehmende, die halt auch noch sehr am Beginn sind.

00:36:37: Auch an Beginn der Krankheitsbewältigung und da muss man einfach mal ein bisschen schauen.

00:36:42: Und da hat man aber auch verschiedene Möglichkeiten.

00:36:45: Man kann gucken dass man die Ausbildung nicht in einem Jahr macht alle drei Module sondern sagt wir lassen demjenigen ein bisschen Zeit.

00:36:54: Da gibt es natürlich immer Möglichkeiten wie man darauf reagieren kann.

00:36:58: Unsere Ausbildungsseminare an sich sind immer sehr gut ausgelastet.

00:37:02: Also wir haben jetzt keine, ich sag mal Nachwuchsprobleme.

00:37:06: also von daher...

00:37:09: Okay, also müssen keine Anzeige schalten oder Entlande engagieren?

00:37:18: Soweit sind wir noch nicht!

00:37:19: Wenn es zu weit ist, dann melde ich mich nochmal.

00:37:22: Dann machen wir eine Boxcast-Werbung

00:37:26: genau.

00:37:27: Das heißt sie haben auch eben In dem Sinne gehen Sie sehr individuell dann vor und sie haben kein formalisiertes sozusagen Auswahlverfahren oder Checklisten, die im Leute erfüllen müssen, ehe sie dann in das weitere Training reingelassen werden.

00:37:55: Sondern das entscheiden sie individuell.

00:37:57: Nein, es gibt keinen Checklisten.

00:37:59: Das Einzige was wir haben ist tatsächlich so eine kleine Selbstcheckliste.

00:38:02: also wenn sich jemand dafür interessiert dass er halt sich selbst befragen kann ob das für ihn wirklich etwas ist Also dass er sich darüber im Klaren ist dass er diese Ausbildung absolvieren muss Dass es halt klar ist was ihnen da auch erwartet dass natürlich in gewissen Rahmen auch paar technische Voraussetzungen sehr hilfreich sind Das haben wir schon, aber es ist jetzt nicht so, dass es der Ausschlusskriterien gibt.

00:38:31: Also da wird individuell geschaut, ist er geeignet?

00:38:34: Oder könnte das passen oder passt es nicht?

00:38:39: Als letzte Frage noch mal wissen Sie ungefähr wie hoch der Anteil unter den Beratern ist die wirklich selbst betroffen sind?

00:38:50: Der ist sehr hoch!

00:38:54: Der ist sehr hoch.

00:38:56: Ich würde jetzt mal so wirklich schätzen, dass tatsächlich neunzig Prozent der Beraterinnen und Berater blind sie behindert sind?

00:39:04: Also es ist wirklich schon eine Beratung von Betroffenen für Betroffene.

00:39:11: Ja auf jeden Fall kann man sagen.

00:39:14: Vielen Dank Thomas!

00:39:16: Ja ich kann ja nur anschließen, ich hatte eine Dame die war blind die mich beraten hat und das hat mir nochmal so einen Schub gegeben, dass da jemand sitzt der auch nicht gucken kann plötzlich.

00:39:31: Und er sagt ja okay dann Assistenz machen sie bitte das und so.

00:39:36: und dann dachte ich gedacht hey die macht es echt cool.

00:39:40: Ja

00:39:40: als Person also es war für mich so ein Schub nach vorne.

00:39:43: Also es ist jemand zu erleben, der auch nicht gucken kann.

00:39:45: Aber der das einfach irgendwie im Griff hat.

00:39:46: Dann kam ich mit der Dame ins Gespräch und hat sie über ihre Familie erzählt.

00:39:50: Das war für mich einfach so...das Leben geht weiter!

00:39:53: Das war eigentlich was ich dabei gelernt habe.

00:39:55: Okay letzter Punkt die Person hinter dem Angebot Frau Schippenmeier wie Sie zum WPA gekommen sind?

00:40:05: Das haben sich schon erzählt.

00:40:06: zwölf Jahre ist es her wenn sie so in ganz persönlichen Arbeits Eiltach mal kurz aufzeigen.

00:40:13: Das ist so ein durchschnittlicher Arbeitstag oder vielleicht auch ein ganz besonderer.

00:40:17: und welche Aufgaben bereiten Ihnen eigentlich dabei am meisten Freude?

00:40:25: Dadurch, dass wir wirklich sehr viele Veranstaltungen haben – Wir haben im Jahr die drei Ausbildungsmodule, wir haben das Regionentreffen, unsere Online-Weiterbildung natürlich auch unsere Präsenzweiterbildung in November ist natürlich der Arbeitsalltag schon sehr, sehr viel geprägt auch von der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen.

00:40:46: Das muss ich sagen!

00:40:47: Wir haben die Homepage, die gepflegt werden muss, die immer aktuell gehalten werden muss weil die Radsuchenden sollen ja tatsächlich sich nicht ein bisschen... Sie sollen sich und müssen sich auf die Angaben verlassen können, die dort stehen.

00:41:02: das ist natürlich auch ein Schwerpunkt.

00:41:04: Was mir auch noch wichtig ist, das habe ich gesagt.

00:41:06: Ist natürlich auch immer das Netzwerken zu gucken.

00:41:09: welche Netzwerkpartner hab' ich und wo muss sich die Netzwerke pflegen?

00:41:13: Und dann gibt es da natürlich auch so paar Sachen die Spaß machen.

00:41:16: also letzte Woche war ich wieder mal auf dem Kongress der DOG.

00:41:20: Da sind wir inzwischen drin bei der AG Klinische Studien Die jetzt derzeit eine große Kampagne machen Und das ist dann schon für mich, ja.

00:41:30: Das macht mir dann schon Spaß weil dort natürlich auch mit den Ärzten Kontakt zu sein und auch paar Sachen einfach auszutauschen.

00:41:38: Das sind schon Sachen die mir Spaß machen.

00:41:41: Ich habe jedes Jahr bin ich auch in einigen Regionen vor Ort gerade auch wenn es Regionalschulungen gibt oder Berater Tage gibt.

00:41:49: Jetzt im Oktober steht noch ein Ausflug zu den hessischen Kollegen an, im November nach Sachsen-Anhalt.

00:41:56: Das macht mir auch immer sehr viel Freude, weil ich natürlich da ... Ich sehe viele der beratenen See ja nicht so oft und davor dort zu sein.

00:42:03: das ist dann schon immer sehr schön.

00:42:05: Auch Leute wiederzusehen die ich in der Ausbildung hatte zu gucken wie der Stand jetzt ist.

00:42:11: Das finde ich immer ziemlich spannend und hilfreich.

00:42:14: Und natürlich auch zu gucken vor welchen Herausforderungen stehen die einzelnen Regionen?

00:42:19: Das muss man ja auch immer sehen, es ist ja ein Angebot wenn das läuft.

00:42:22: Es gibt hier da auch mal einen Off und Ab und es gibt natürlich immer das eine oder andere Problem Und dann muss man sich ja auch mal ein bisschen darauf einstellen und auch gucken wie man darauf reagieren kann.

00:42:35: Was fasziniert Sie ganz persönlich besonders an dem Angebot?

00:42:39: Also für mich wären jetzt zum Beispiel die große Zahl der Beraterinnen und Berater, deren Expertise hier im Ehrenamt sozusagen entwickelt wird oder sich entwickelt hat.

00:42:48: Oder die großezahl der Beratungen oder einzelne Fälle von denen sie hören.

00:42:53: was fasziniert Sie besonders an einem Angebot?

00:42:58: Ich glaube nicht faszineert.

00:43:00: auf der einen Seite haben wir ja wirklich Standards entwickelt also wie die Ausbildung abläuft, wie halt auch die Beratungsstellen ausgestattet werden sollte.

00:43:10: Also sein sollten.

00:43:12: aber mich fasziniert tatsächlich dass es ja immer was Neues gibt und mal etwas neues kommt wo man sich darauf einstellen muss.

00:43:18: das finde ich ziemlich faszinerend.

00:43:20: also es ist halt nicht dass man sagen kann jedes Jahr läuft gleich sondern es ist immer immer etwas anderes auch da so.

00:43:27: das finde Ich ziemlich fassinierend.

00:43:29: Das mag ich einfach auch, weil so hat man ja immer selber seine kleine Herausforderungen.

00:43:34: Man muss überlegen wie kann man jetzt darauf reagieren?

00:43:37: Wie kann man damit umgehen?

00:43:38: Also das finde ich besonders faszinierend.

00:43:41: Okay dann von mir aus vielen Dank!

00:43:45: Emmanuel, bindest du den Sack zu?

00:43:48: Ja erstmal bedanke ich mich ganz herzlich Frau Schöneball für diese auch lebendige Darstellung dessen, was Blickpunkt Auge darstellt.

00:43:59: Ich glaube es ist besonders hervorgekommen dass die Blickpunkt-Auge wirklich eine ideale erste Anlaufstelle ist um sich zu orientieren und die ganzen Fragen die man hat wenn man mit der Diagnose konfrontiert wurde Ich weiß das auch aus eigener Erfahrung und dass man dort auch erwarten kann, dass man auch wirklich kompetente und engagierte Menschen betrifft die auch aus eigenen Erfahrungen wissen in welcher Situation man sich befindet.

00:44:38: Auch menschlich weil häufig ist man ja gerade in der Phase mittelschwer verzweifelt und weiß nicht wie es weitergehen soll.

00:44:46: Und insofern, glaube ich, hat sich ja auch Blickpunkt Auge als ein unverzichtbares Angebot für Menschen die in dieser Form betroffen sind herausgestellt.

00:45:01: Ganz herzlichen Dank und Thomas!

00:45:06: Ja, vielen Dank nochmal.

00:45:09: Mir ist es noch mal wichtig zu sagen, vielleicht ... Sie hatten gesagt jetzt brauchen sie das doch nicht.

00:45:14: Aber vielleicht können wir ja am Schluss noch einen Aufruf machen.

00:45:18: Wer Berater werden will kann sich melden bei Ihnen oder wo auch immer.

00:45:22: Wir machen uns erst einmal am einfachsten bei Ihnen.

00:45:24: Wir werden ein Link gemacht auf die Website und dann kann man sich bei Ihnen melden.

00:45:29: Und dann haben Sie vielleicht noch mehr ohne dass Sie Werbe entscheiden müssen, noch mehr Beraterinnen und Berater?

00:45:39: Die anderen Zuhörenden bleiben bitte dabei, denn es gibt gleich noch das Geräuschschrätsel und die Hausmeisterei.

00:45:48: Und Ihnen vielen, vielen Dank!

00:45:50: Tschüss!

00:45:51: Ich möchte mich auch bei Ihnen bedanken.

00:45:52: Vielen Dank!

00:45:54: Auch wenn wir jetzt unseren Gast verabschieden.

00:45:56: Sie liebe Zuhörerinnen und Zuhöhre sollten noch dranbleiben Denn es folgt die Haus Meisterei mit Podcast-Tipp und Geräuschschrätel.

00:46:14: Wie Sie sicherlich gemerkt haben, bin ich sehr angetan von dem Angebot vom BPA, vom Blickpunkt Auge.

00:46:22: Denn ich hatte ganz persönlich eine außerordentlich guter Beratung und eine ungewöhnlich hilfreiche Zeit bei der BPA-Beratung als ich sie brauchte.

00:46:33: Und deswegen würde ich Sie auffordern trauen auch Sie sich nehmen Sie den Hörer in die Hand oder wenn Sie können schicken Sie eine E-Mail Und versuchen sie Kontakt da zum Blickpunkt Auge aufzunehmen, denn es ist wirklich hilfreich.

00:46:50: Da ihr hier der Link zur Seite des Angebots, wo auch Sie nach einer Beratungsstelle z.B.

00:46:55: in Ihrer Region suchen können www.blickpunkt-auge.de Über die Kontaktsite dieser Website, wenn Sie dann ein bisschen auf Kontakt klicken, können Sie als Radsuchender oder Radsuchender Telefonnummern verschiedenen Bundesländer finden, sowie die Nummer zum überregionalen Dienst und gegebenenfalls auch schon eine E-Mail abschicken oder ein Kontaktformular ausfüllen für den Erstkontakt.

00:47:26: Das Ganze gilt natürlich auch andersrum wenn Sie sich als Ratgeberin oder Ratgebe engagieren wollen.

00:47:33: es wäre schön, wenn übers Ohr die Reihen der kompetenten Ratgebärinnen und Ratgebern stärken würde.

00:47:40: In der Rubrik kennen sie dem Weißen wir heute auf dem Podcast von Puritina hin, der unter dem Titel Blind Verstehen Auf Sendung geht.

00:47:49: Hier sei die Folge hundred forty-fünf empfohlen, die sich mit Live Audio Deskapsion befasst ein bisschen anders als bei uns und eine gelungener Ergänzung unserer Episode aus dem August dieses Jahres darstellt.

00:48:05: Und damit sind wir eigentlich auch schon am Ende der Hausmeisterei.

00:48:10: hier steht wie gewohnt Die Auflösung des Geräuschrätsilz.

00:48:15: Diesmal aus dem September zwanzig, sechsundzwanzig.

00:48:19: sie hörten einen Aufsitzrasenmeer oder kurz ein Rasenmehr der über das Tempelhofer Feld den ehemaligen Flughafen Tempelhof rauschte.

00:48:29: haben Sie es erraten?

00:48:31: Vielleicht haben Sie auch einen Thermobächer bekommen.

00:48:33: und nun Tonab für den Oktober-Rätselton Das neue Geräusche habe ich in unserer Nachbarstraße aufgenommen.

00:49:04: also ein kleiner Tipp Dort wird gerade gebaut.

00:49:07: Und wer das Geräusch erkannt hat, kann seine Lösung an folgende E-Mail Adresse senden?

00:49:14: So haben Sie die Chance diesen erwähnten begehrten Thermo-Bächer zu gewinnen!

00:49:19: Die Adresse lautet podcastatsehenemalter.org.

00:49:24: Alles klein und zusammengeschrieben.

00:49:27: An dieser Adresse können sie auch Lob und Kritik sowie Anregungen und Themenwünsche senden.

00:49:32: Das Podcast-Team freut sich weiterhin über jedes Like und jedes Abo unseres Podcasts.

00:49:38: Und natürlich über jede positive, möglichst zumstahne Bewertung wo immer sie diese auch abgeben Denn das schafft Reichweite für unseren Podcast und führt zur größeren Verbreitung des Wissens und der Expertise unserer Gäste was wir ja sicherlich alle zusammen mit uns wünschen.

00:49:56: Vielen Dank für's Zuhören, empfehlen Sie uns weiter und bleiben sie uns gewogen bis es im November twenty-sixundzwanzig wieder heißt.

00:50:03: Herzlich willkommen zu Übers Ohr dem Podcast zum Sehen im Alter!

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